Zukunft der „Wiener Zeitung“ als „medienpolitischer Lackmustest“ für Regierung

Wien (OTS/SK) Zum heutigen Tag der Pressefreiheit fordert SPÖ-Mediensprecher Jörg Leichtfried erneut Maßnahmen, um die Unabhängigkeit der Medien in Österreich zu stärken. „Österreich liegt bei der Pressefreiheit auf dem wenig berauschenden 17. Platz, wir haben also noch reichlich Verbesserungsbedarf.“ Leider gibt es von Seiten der Kurz-Kogler-Regierung kein Interesse daran. „Im Gegenteil: Dutzende PR-MitarbeiterInnen in Kanzler-und Ministerbüros und ein Rekord-Budget von 210 Mio. Euro für Regierungs-PR sollen weiter dafür sorgen, dass die Message Control funktioniert.“ Leichtfried plädiert deshalb für eine Erhöhung der Presseförderung und klare Regeln für Regierungsinserate. ****

„Mehr Ressourcen für Medien bedeuten mehr Zeit für Recherche und Hintergrundinformationen“, so Leichtfried. Es braucht eine Journalismusförderung nach Qualitätskriterien und gleichzeitig auch geregeltere Prozesse für Inserate der Regierung.

Ein akutes medienpolitisches Problem sei die Zukunft der Wiener Zeitung. „Wie man mit der ältesten Tageszeitung der Welt umgeht, ist ein medienpolitischer Lackmustest. Den haben ÖVP und Grüne, die die Wiener Zeitung offenbar sterben lassen wollen, nicht bestanden. Das Aus für die Zeitung wäre ein spürbarer Verlust für Medienvielfalt und Qualitätsjournalismus.“ Leichtfried fordert erneut ein Finanzierungskonzept zum Erhalt dieser Tageszeitung. (Schluss) ah/ls

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