Venezolanischer Interimspräsident will von EU anerkannt werden – sieht “wichtige Rolle” für europäische Wahlbeobachter bei möglichen Neuwahlen und erwartet schärfere Sanktionen

Wien (OTS) In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin “profil” fordert der venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó verstärkte Unterstützung durch die EU. “Ich hoffe mit jedem Tag mehr darauf, dass Europa schlagkräftiger wird”, so der 35-Jährige. Die Anerkennung durch die EU-Mitgliedstaaten wäre “gerecht” und ein Signal an jene Venezolaner, “die durchhalten, obwohl der Kampf sehr brutal war”.

Guaidó erklärte sich vor eineinhalb Wochen zum Übergangsstaatsoberhaupt, nachdem die venezolanische Nationalversammlung die Wiederwahl von Nicolás Maduro zum Präsidenten für ungültig befunden hatte. Das EU-Parlament erkannte Guaidó an, die EU-Mitgliedstaaten hielten sich bislang zurück. Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte am Sonntag eine Anerkennung an, sollte sich Maduro weiter einer Neuwahl des Präsidenten verweigern.

Im “profil”-Interview sprach sich Guaidó auch für schärfere EU-Sanktionen gegen die Regierung Maduro aus: “Es gibt Zweifel in Europa, ob die Sanktionen effektiv waren oder nicht. Ich denke, der jetzige Prozess zeigt, dass sie sehr nützlich waren.” Sollten die von ihm gewünschten Neuwahlen stattfinden, würden sie unter internationale Beobachtung gestellt. “Dabei spielt Europa eine wichtige Rolle”, so Guaidó im “profil”-Interview, das am Montag in der Online-Ausgabe erschien.

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