Der ohnedies geringe Zuverdienst zum Arbeitslosengeld ist oftmals die einzige Möglichkeit, für Arbeitssuchende Ihre Familien finanziell über die Runden zu kommen.

Wien (OTS) “Viele Langzeitarbeitslose, darunter vor allem ältere Menschen, suchen seit Jahren einen Job, schreiben hunderte Bewerbungen und bekommen nicht einmal mehr eine Antwort. Ihnen jetzt auch noch die Möglichkeit des geringfügigen Zuverdienstes zu verbieten, wäre eine soziale Katastrophe”, kommentiert der Wiener Landespräsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Prof. Harry Kopietz, den jüngsten Vorschlag von AMS-Chef Johannes Kopf, Arbeitssuchenden die Möglichkeit des Zuverdienstes zu nehmen.

Für die derzeit 350.000 Arbeitslosen, die mit einem Arbeitslosengeld auskommen müssen, das mit durchschnittlich 1.000 Euro unterhalb der Armutsgrenze liegt, ware die Umsetzung dieses Vorschlags eine soziale Katastrophe, macht Kopietz deutlich und führt weiter aus: “Diese Maßnahme belastet nicht nur die betroffenen Familien, sondern schädigt durch die fehlende Kaufkraft auch die Wirtschaft, vor allem Klein- und Mittelbetriebe. Und somit droht ein weiterer Verlust von Arbeitsplätzen.”

“Im Gegensatz dazu ist die Regierung aufgefordert, schnellsten für eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent vom letzten Nettoeinkommen zu gewährleisten”, fordert Kopietz abschließend.

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