Wien (OTS)

  • Erhöhte Nachfrage und gute Wachstumsaussichten sorgen für Optimismus in der Branche
  • Werteverschiebung der klassischen Immobiliengeschäfte
  • Neue Technologien und Geschäftsmodelle fordern die Immobilienbranche
  • Mehr Chancen für neue Marktteilnehmer

Der globale Immobilienmarkt profitiert trotz seines späten Zyklus von starken Renditen für Investoren und einem positiven globalen Konjunkturausblick. Zu diesem Ergebnis kommt Emerging Trends in Real Estate® – The Global Outlook for 2018, eine jährliche Prognose, die gemeinsam von PwC und dem Urban Land Institute (ULI) veröffentlicht wird. Die Studie verdeutlicht aber auch die Herausforderung der Immobilienbranche, neue Technologien und Geschäftsmodelle wie „Space-as-a-service“ für sich zu nützen.

Weg vom klassischen Immobiliengeschäft hin zu innovativen Geschäftsideen

Die Branchenführer sind sich einig, dass sich die Immobilienwirtschaft gerade in einer besonders interessanten und herausfordernden Zeit befindet. Trotz des späten Zyklus profitiert der globale Markt von starken Renditen für Investoren und einem positiven Konjunkturausblick.

„Wir erleben ein gestiegenes Anforderungsprofil an die Immobilie gepaart mit einem dynamischeren operativen Immobiliengeschäft. Dies ist ein zentraler Punkt für Investoren, die einerseits Risiken verwalten, andererseits aber auch nach innovativen und kostengünstigen Wegen suchen müssen, um Zugang zu operativer Expertise und Innovation zu erhalten“, so Wolfgang Vejdovsky, Territory Leader Real Estate bei PwC Österreich.

Balance zwischen Risikomanagement, Innovation und Unternehmertum

Die Immobilienbranche muss die richtige Balance zwischen Risikomanagement, Innovation und Unternehmertum finden, darüber sind sich alle Befragten der Emerging Trends in Real Estate 2018 einig. Darüber hinaus stimmen die befragten Branchenführer überein, dass sich die Immobilienbranche in einem sehr späten Zyklus befindet. Dennoch könnte sich die derzeit positive Marktlage aber verlängern, insbesondere gestützt durch die positiven Wirtschaftsprognosen und die hohe Mieternachfrage. Gestärkt wird dieser Ausblick durch den Anstieg des Transaktionsvolumens in Europa und auf den asiatischen Märkten, etwa Hong Kong und Singapur.

Europa: Optimismus in den Kernländern

Die europäische Immobilienwirtschaft steht der Zukunft “vorsichtig, aber positiv” gegenüber. In Europa profitiert die Immobilienbranche von der Tatsache, dass die Wirtschaft der Europäischen Union mit dem höchsten Tempo innerhalb dieses Jahrzehnts wächst. Das fördert sowohl die Nachfrage bei den Nutzern als auch die Investitionsrate. Ein Großteil des Wachstums wurde vor allem von den Kernländern Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien getragen. Zahlen aus der aktuellen EU-Statistik von Eurostat zeigen, dass die EU im Jahr 2017 um 2,5 Prozent gewachsen ist – die stärkste Leistung seit 2007.

Immobilienbranche erkennt Notwendigkeit sich an digitalen Wandel anzupassen

Die Grenzen zwischen traditionellen Immobilienunternehmen und Neueinsteigern, vor allem aus dem technischen Bereich, verschwimmen immer mehr. Die digitale Transformation, veränderte Kundenanforderungen sowie die neuen Geschäftsmodelle wie „Space-as-a-Service“ sorgen für eine zunehmende Komplexität der Immobilienwirtschaft. So ergeben sich viele Möglichkeiten für neue Marktteilnehmer, den Sektor zu disruptieren sowie Wert- und Marktanteile für sich zu gewinnen.

„Die aktuelle Studie zeigt, dass wir uns an einem entscheidenden Punkt in der Entwicklung der Immobilienbranche befinden. Ein besserer Zugang zu Daten – das neue ‚Öl‘ für den Immobiliensektor – könnte es Technologieunternehmen oder Neueinsteigern ermöglichen, ganze Immobilienbereiche zu dominieren. So beobachten wir auch, dass immer mehr traditionelle Investoren, Unternehmer und Entwickler in den PropTech-Bereich gehen – von Partnerschaften bei Immobilienprojekten bis hin zu Investitionen in junge Start-ups. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, neue Technologien zu nutzen und ihre Geschäftsmodelle anzupassen, laufen Gefahr, auf der Strecke zu bleiben“, warnt Wolfgang Vejdovsky.

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