EU-Wettbewerbsrat: Innovation und Digitalisierung sind entscheidend für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Wien (OTS) Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME, nahm heute auf Einladung des österreichischen Ratsvorsitzes am informellen Rat Wettbewerbsfähigkeit in Wien teil, um mit Ratsvorsitzender und Ministerin Margarete Schramböck, Kommissionvize Ansip, Kommissarin Bienkowska, den zuständigen Ministern und anderen Stakeholdern über die Förderung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit zu diskutieren. „KMU spielen eine wichtige Rolle für den europäischen Industriesektor. Ein zukunftsorientierter industriepolitischer Ansatz wird nur gelingen, wenn alle Unternehmen – auch unsere KMU – ihr volles Innovationspotenzial entfalten und die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen können“, betonte Rabmer-Koller. Kleinere und mittlere Unternehmen benötigen ein angemessenes regulatorisches Umfeld, das ihre spezifische Situation berücksichtigt, sowie maßgeschneiderte Unterstützungsangebote.

„Die Wettbewerbsfähigkeit Europas hängt von Produkten und Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung ab. Europas Industriepolitik muss ihren Schwerpunkt auf die Förderung von marktorientierter Forschung und Innovation legen“, erklärte Rabmer-Koller. Die Digitalisierung ist zu einer Schlüsseldimension für Innovation und industrielle Wettbewerbsfähigkeit geworden: „Aber selbst wenn einige KMU bei der Entwicklung neuer Technologien und Anwendungen führend sind, haben sie aufgrund mangelnder Ressourcen und interner Kapazitäten Schwierigkeiten, alles auch umzusetzen.“ Deshalb begrüßt Rabmer-Koller das neue Programm Digital Europe mit seinen Schwerpunkten digitale Kompetenzen, Infrastruktur und digitale Hubs, um Wissenszentren für KMU bereitzustellen.

„Sowohl ein neuer Ansatz in Richtung Innovation als auch mehr Bemühungen zur Digitalisierung sind entscheidend, um Europa zum Vorreiter im Bereich der künstlichen Intelligenz zu machen. KMU können schneller und flexibler reagieren. Sie benötigen jedoch mehr Unterstützung, um ihr Potenzial voll zu entfalten“, so die WKÖ-Vizepräsidentin abschließend. Vor allem KMU brauchen eine breite Definition von Innovation, zu der auch immaterielle Vermögenswerte und soziale Innovation gehören. (PWK525/FA)

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