UEAPME-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller diskutiert mit EU-Kommissar Oettinger Vorschläge, um Chancen der Digitalisierung für KMU zu nutzen

Wien (OTS) „Die erfolgreiche Nutzung der Digitalisierung ist für die Wirtschaft von entscheidender Bedeutung, um Innovation, Arbeitsplätze und damit Wachstum zu schaffen. Dies gilt insbesondere für KMU“, betonte UEAPME-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller bei der Generalversammlung des Europäischen KMU-und Handwerksverbandes in Brüssel, bei der EU-Kommissar Günther Oettinger zum Thema Wirtschaft 4.0 referierte und anschließend mit den KMU-Vertreter/innen aus ganz Europa über deren Herausforderungen diskutierte. Die digitale Welt erweitert den unternehmerischen Spielraum und steigert die Wettbewerbsfähigkeit: „Die notwendige Infrastruktur spielt gemeinsam mit der Vermittlung digitaler Kompetenzen eine zentrale Rolle für die Zukunft Europas. Andere Weltregionen sind in dieser Hinsicht oftmals weiter fortgeschritten. Europa darf sich im globalen digitalen Wettbewerb nicht abhängen lassen,“ forderte die UEAPME-Präsidentin.

Im zukünftigen mehrjährigen Finanzrahmen der EU muss der digitalen Wettbewerbsfähigkeit von KMU daher entsprechendes Augenmerk geschenkt werden: „Signifikante Mittel für die Modernisierung von Infrastruktur und Bildungssystemen, zur Förderung der Mobilität von Lernen sowie für Innovations- und Forschungsaktivitäten von Unternehmen sind nötig“, forderte Rabmer-Koller weiter.

Die überwiegende Mehrheit der europäischen KMU benötigt neben der Unterstützung in Form von objektiver Information, Beratung und Begleitung insbesondere flexiblere Arbeitszeitsysteme, um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein.

Die Wirtschaftskammer Österreich hat zahlreiche Initiativen zur Digitalisierung gestartet, darunter spezielle Workshops für KMU. Zentrale Maßnahmen von KMU-Organisationen zur Förderung der Digitalisierung von KMU umfassen: Sensibilisierung durch das UEAPME Projekt „CloudingSMEs“, regelmäßiger Austausch bewährter Verfahren, eine gemeinsame Sozialpartnererklärung und die zukünftige gemeinsame Arbeit im Rahmen des EU-Arbeitsprogramms der Sozialpartner 2017. (PWK979/FA)

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