Grüne zu Präsident Erdoğan: Machtspiele auf Kosten von Menschen sind schändlich

Wien (OTS) “Erdoğan will die EU und die NATO erpressen, damit diese seine Verbündeten in Syrien militärisch unterstützen. Das sind radikale islamistische Verbände, die schwere Menschenrechtsvergehen begangen haben. Diese Unterstützung ist ausgeschlossen, Europa darf Erdogans Erpressung nicht nachgeben. Dass Erdogan Flüchtlinge an der griechisch-türkischen Grenze nun gegen jene an der syrischen Grenze ausspielt, ist doppelt schändlich“, so der Europasprecher der Grünen im Nationalrat, Michel Reimon.

Anstatt islamistische Organisationen über Umwege zu finanzieren, schlägt Reimon einen Alternativansatz vor: “Was Österreich tun kann: Sofort humanitäre Hilfe leisten und an internationale Organisationen auszahlen, um das Leid zu mildern.“ Die türkis-grüne Regierung hat die Aufstockung der Hilfe vor Ort im Regierungsprogramm vereinbart, was wiederum bereits für das Budget 2020 verhandelt wird. “Die Organisationen benötigen die Gelder sofort”, unterstreicht der ehemalige Europaabgeordnete der Grünen die humanitäre Verantwortung Österreichs.

„Ich werde mir die Situation in den kommenden Tagen Vorort ansehen, um mir einen besseren Überblick über die humanitäre Lage an der Grenze zu Griechenland zu verschaffen“, kündigt Reimon an.

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