Neue Ausstellung zum Republiks-Jubiläum erzählt spannend die ereignisreiche österreichische Geschichte des 20. Jahrhunderts

St. Pölten, (OTS) Unter dem Titel „Österreich: Vom Vielvölkerstaat zur Europäischen Union“ zeigt das Karl-Renner-Museum in Gloggnitz eine rundum erneuerte Dauerausstellung, die gestern im Beisein zahlreicher Prominenz eröffnet wurde. Dabei erlebten die Besucher eine attraktive Zeitreise österreichischer Geschichte von 1918 bis heute. Viele spannende neue Originale wie Wahlplakate und Postkarten stehen im Mittelpunkt. Sie erzählen von Österreichs politischen Konflikten und gesellschaftlichen Um- und Aufbrüchen. Der Kurator der Ausstellung, Dr. Michael Rosecker, wissenschaftlicher Leiter des Museums, der seit Jänner 2017 akribisch an der neuen Schau arbeitete:
„Es war mir ein zentrales Anliegen, diese Schau auf der Ausstellungstradition des Museums basierend zu überarbeiten und damit spannend über die ereignisreiche österreichische Geschichte des 20. Jahrhunderts zeitgemäß zu erzählen.“

„Die Museumsarbeit richtet auch bewusst den Blick auf aktuelle Themen und Fragestellungen der Gegenwart“, weiß SPÖ-Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl, der auch stv. Vorsitzender des Vereins Dr. Karl Renner-Gedenkstätte ist: „Dieser Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft ist gerade in Zeiten der schleichenden Verrohung der Sprache, des Schwindens gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Heraufbeschwörens neuer Feindbilder ein hehres Ziel, aber auch Auftrag an die Bildungseinrichtungen unseres Landes. Es gilt, dunkle Zeiten in unserer Vergangenheit nie zu vergessen. Dazu tragen Einrichtungen wie diese wesentlich bei.“

Der Direktor des Museums in der historischen Renner-Villa, Mag. Wolfgang Luftensteiner, ist stolz auf die neue Ausstellung. „Es freut mich sehr, dass wir mit dem neuen Team – trotz knapper Geldmittel – einen sehenswerten Beitrag zum Jubiläumsjahr 2018 gestalten konnten.“ Das Renner-Museum versteht sich als Ort der Vermittlung historischen Wissens, aber auch zur Förderung einer demokratischen Gedenkkultur.

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