Am 10. Mai um 21.05 Uhr in ORF 2; zu Gast im Studio ist ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner

Wien (OTS) Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 10. Mai 2022, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Zurück in die Zukunft

Der ÖVP-Parteitag am 14. Mai in Graz ist keine Routine-Veranstaltung, sondern der Parteitag, an dem der neue Parteichef und Bundeskanzler Karl Nehammer zeigen wird, wofür er und seine Partei künftig stehen wollen. Ausgerechnet vor diesem Wahlparteitag kommt es in der zuletzt krisengeschüttelten Partei zu Turbulenzen. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, eine enge Vertraute von Ex-Kanzler Sebastian Kurz, verkündete am 9. Mai ihren Rücktritt. Wird der neue Parteichef die Partei personell umbauen? Wie wird sich die Volkspartei – den Zusatz „neue“ hat man kürzlich aus dem Logo gestrichen – unter Karl Nehammer positionieren? Und wie sieht das politische Profil des neuen Obmanns aus? Ein Bericht von Julia Ortner und Martin Pusch.

Live zu Gast ist ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner.

Schwieriger Ausgleich

Mit einem Energiekostenausgleich, Entlastungen für Pendler oder Liquiditätshilfen für Unternehmen versucht die Regierung die steigenden Preise bei den Betroffenen abzufedern. Für Arbeitnehmer-und Pensionistenvertreter/innen geht das alles viel zu langsam. Sie fordern weitergehende Unterstützung. Die SPÖ will etwa die Mehrwertsteuer auf bestimmte Produktgruppen streichen. Auch für die Finanzierung der neuen Ausgaben werden neue Wege angedacht: Eine Abschöpfung von Krisen-Gewinnen bei staatsnahen Energieunternehmen ist für Bundeskanzler Karl Nehammer kein Tabu mehr. Laura Franz und Stefan Daubrawa über den schwierigen Ausgleich.

Rätselhafte Todeszahlen

Wie viele Menschen sterben an Corona? Eine simple Frage, deren Antwort aber in Österreich ganz und gar nicht simpel ist. Erst Mitte April wurden mehr als 3.000 Todesfälle über den gesamten Pandemieverlauf nachgemeldet. Auch rund drei Wochen später scheint es so, als würde niemand für den Fehler die Verantwortung übernehmen wollen. Behoben sind die Mängel im Datenmanagement hingegen keinesfalls. So gibt es nach wie vor täglich zwei unterschiedliche Zahlen, wie viele Menschen in Österreich bisher an Corona verstorben sind. Und das ist längst nicht die einzige Baustelle. Yilmaz Gülüm berichtet, warum es nach zwei Jahren Pandemie immer noch nicht gelingt, ordentliche Daten zur Verfügung zu stellen, und was sich ändern müsste.

Mittellos: Probleme der Geflüchteten

Seit Kriegsbeginn sind rund 64.000 Ukrainerinnen und Ukrainer nach Österreich geflüchtet. Derzeit befinden sich allerdings nur rund 42.000 dieser Vertriebenen in der Grundversorgung und erhalten damit staatliche Unterstützung. Recherchen des „Report“ zeigen aber, dass einige diese Unterstützung zwar gerne in Anspruch nehmen würden, aber teilweise schon seit März auf eine Auszahlung warten. Eine soziale Absicherung wäre wichtig, damit die Vertriebenen nicht in eine ungesunde Abhängigkeit geraten. Ein Bericht von Sophie-Kristin Hausberger und Vera Schmidt.

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