Abschlussprüfungen sind nicht nur sinnvolle Leistungskontrollen, sondern haben auch einen wichtigen pädagogischen Charakter

Wien (OTS) Bedingt durch die COVID-19-Pandemie befindet sich Österreich seit geraumer Zeit im Ausnahmezustand und auch der Bildungssektor ist davon stark betroffen. „Dass die Coronakrise für uns alle große Herausforderungen mit sich bringt, steht außer Frage. Gerade Maturanten sind das eigenständige Lernen zu Hause, ohne den dazugehörigen Unterricht in der Schule, noch nicht gewohnt. Bei der aus dem sozialistischen Lager kommenden Forderung, nach einer Matura ohne Prüfungen, kann es sich jedoch nur um einen vorzeitigen Aprilscherz handeln“, erklärt RFS Bundesobmann Lukas Heim.

Auch Manuel Paschek vom Freien Schülerring bekräftigt: „Leistungskontrollen durch Prüfungen haben sich weltweit bewährt. Im Sinne der Fairness wäre es ungerecht diese für die diesjährigen Maturanten auszusetzen und die Matura quasi zu verschenken. Ich selbst maturiere heuer und möchte nicht in einem Jahrgang sein, dem später nachgesagt wird, die Matura geschenkt bekommen zu haben. In der aktuellen Situation kommt es vielmehr darauf an, die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Abhaltung der Matura sicherzustellen. Eine Vorbereitungszeit von mindestens drei Wochen in der Schule und eine deutliche Verkleinerung der Themenpools sind dabei essenziell. Außerdem sollen ausstehende Schularbeiten nur mehr in Maturafächern geschrieben werden.“

„Im Worst-Case-Szenario muss die Matura auf September verschoben werden. Bei der Inskription an Hochschulen muss es dann natürlich Ausnahmeregelungen in Bezug auf die entsprechenden Fristsetzungen geben“, erklärt Heim abschließend.

Der Ring Freiheitlicher Studenten und der Freie Schülerring wünschen den diesjährigen Maturanten Gesundheit, Zuversicht und natürlich viel Erfolg bei den kommenden Abschlussprüfungen!

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