EU-Gipfelgespräch mit der Vorarlberger Landtagsvizepräsidentin Martina Rüscher auf dem Bregenzer Pfänder

Wien (OTS) Zur Vorarlberger Station der EU-Gipfelgesprächsreihe kam heute die Vizepräsidentin des Vorarlberger Landtags, Martina Rüscher, auf den Bregenzer Hausberg Pfänder. Das Wetter ließ schnell im Berghaus Zuflucht suchen, wo Rüscher im Gespräch betonte, wie sehr Vorarlberg seit dem EU-Beitritt von der Europäischen Union profitiert hat: „Die EU ist nicht nur das größte Friedensprojekt Europas. Es bietet für uns als starke Wirtschaftsregion im Vierländereck großartige Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Über die letzten Jahre hinweg hat Vorarlberg jährlich durchschnittlich 25 Millionen Euro ins EU-Budget eingezahlt und 32 Millionen EU-Fördermittel erhalten. Insbesondere der Erhalt und die Stärkung der kleinteiligen 3-Stufen-Landwirtschaft und die regionalen Kooperationen im Handwerk, wie z.B. der Werkraum Bregenzerwald, machen für uns den Mehrwert Europas im Land sichtbar.“

Rüscher ermuntert die Vorarlberger Bürgerinnen und Bürger von ihrem europäischen Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Es ist ein wichtiges Recht, die Abgeordneten des Europaparlaments direkt wählen zu können – nützen wir diese Möglichkeit und setzen wir das Erfolgsprojekt Europa gemeinsam fort.“

Georg Pfeifer, Europäisches Parlament, erinnert daran, dass Vorarlberg bei den Europawahlen 2014 eine Wahlbeteiligung von lediglich 39,15 Prozent hatte. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung in Österreich bei 45,4 Prozent. Deswegen ermuntert Pfeifer alle Vorarlberger Bürgerinnen und Bürger, „sich an der Informationskampagne ‚Diesmal wähle ich‘ zu beteiligen und zur Wahl zu gehen, um auch im Ländle eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen“.

Die Wahlbeteiligung zu steigern ist die Intention der EU-Gipfelgespräche in den Bundesländern, sagt Paul Schmidt: „Gerade ein Bundesland wie Vorarlberg, das überproportional von Europa profitiert, muss auch eine gewichtige Stimme im Europaparlament und in der EU insgesamt haben.

Deshalb ist es wichtig, dass die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger am 26. Mai von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Das ist auch der Grund, warum die ÖGfE die Regionalisierung der EU-Debatte forciert. Dieses Ziel verfolgen wir auch mit dieser EU-Gipfelgesprächsreihe. Unser Motto lautet ‚Einen Rucksack für Europa packen!‘ Die Vorarlberger Inhalte für diesen Rucksack mit EU-Anliegen aus den Bundesländern sind heute am Pfänder eingepackt worden.“

Hintergrund

Die EU-Gipfelgespräche-Tournee von Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments und der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) führt durch alle Bundesländer und bietet Politik, Zivilgesellschaft bzw. MedienvertreterInnen Gelegenheit auch über diesen Draht ihre europäischen Ideen, Vorschläge, Anliegen etc. in die Diskussion im Vorfeld der EU-Wahlen einfließen zu lassen.

Weitere Infos unter:

www.diesmalwaehleich.eu / www.europarl.at / www.oegfe.at

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