Fehlt die europäische Perspektive, gewinnen andere Kräfte am Westbalkan Einfluss

Brüssel (OTS) “Die Europäische Union ist ohne die Staaten des Westbalkans nicht fertig. Die aktuellen Berichte zeigen erneut, dass Nordmazedonien und Albanien ihre Hausaufgaben gemacht haben und für den Start der Beitrittsverhandlungen bereit sind”, sagt Europa-Abgeordneter Christian Sagartz zur heutigen Abstimmung über die Fortschrittsberichte zu Albanien und Nordmazedonien. Er ist Nordmazedonien-Beauftragter der Europäischen Volkspartei und Mitglied der Albanien-Delegation im Europaparlament.

“Gerade Nordmazedonien hat enorme Anstrengungen unternommen und nicht zuletzt seine Verfassung und seinen Namen geändert, um alle Kriterien zu erfüllen. Jegliche Bedenken Bulgariens sollten bilateral diskutiert und gelöst werden. Wenn die Europäische Union sich nicht auf dem Westbalkan engagiert und den Staaten dort eine ehrliche europäische Perspektive bietet, wird die europäische Identität am Westbalkan geschwächt und andere Einflüsse werden über kurz oder lang gestärkt”, warnt Sagartz mit Blick auf China, Russland und Staaten im arabischen Raum.

“Für uns ist klar: Der Westbalkan gehört zu Europa und hat langfristig einen Platz in der Europäischen Union. Daher muss die Europäische Union ihre Zusagen und Versprechen einhalten, wenn die Bedingungen dafür erfüllt sind”, schließt Sagartz. (Schluss)

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