Nach der Machtübernahme durch die Taliban drohen Chaos, Gewalt und Tod.

Wien (OTS) „Man darf vor der Realität nicht die Augen verschließen. Es kann aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Afghanistan in der Flüchtlings- und Migrationsfrage keine rein österreichische Lösung geben“, erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes. „Wir brauchen keine Alleingänge, sondern konkrete gemeinsame europäische Ansätze, um den Nachbarstaaten Afghanistans zu helfen, die mit großen Flüchtlingsströmen konfrontiert sind. Allein in Pakistan wurden zuletzt fast zwei Millionen Flüchtlinge verzeichnet“, so Hundsmüller.

Abschiebungen sind keine Option

Die dramatischen Fernsehbilder vom Flughafen in Kabul, wo sich Menschen an startende Flugzeuge geklammert haben, um der Schreckensherrschaft der islamistischen Taliban entfliehen zu können, lassen keine Abschiebungen nach Afghanistan mehr zu. Die Empfehlungen des UN-Flüchtlingskommissariat sollen entsprechend Beachtung finden.

„Österreich hat die Menschenrechtskonvention und auch die Flüchtlingskonvention unterzeichnet – Abschiebungen in ein Land, in dem Chaos, Gewalt, Folter und Mord drohen, sind daher keine Option. Außerdem ist es ein zweifelhafter Populismus, alle Menschen aus Afghanistan unter den Generalverdacht zu stellen, sie seien Terroristen“, so Hundsmüller abschließend.

Seit fast 100 Jahren Hilfe von Mensch zu Mensch

Seit der Gründung vor fast 100 Jahren erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs seine soziale Mission: Die haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter der Non-Profit-Organisation leisten für ältere Menschen, Kranke, Verletzte und in Not geratene Personen wichtige Hilfe von Mensch zu Mensch. Dabei wird der Samariterbund von 352.246 Mitgliedern und Förderern in ganz Österreich unterstützt. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben sind 3.561 haupt- und 7.756 ehrenamtliche Samariterinnen und Samariter sowie darüber hinaus 1.441 Zivildiener im Einsatz.

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