GF Reinhard Hundsmüller: „Am Workers’ Memorial Day 2021 auch an die Menschen denken, die durch Covid-19 in Gefahr sind!“

Wien (OTS) „Am Welttag für Arbeiterinnen und Arbeiter, die in ihrem Beruf getötet oder verletzt worden sind, gedenkt der Samariterbund heuer ganz besonders auch der Berufstätigen, die in der Corona-Pandemie krank wurden oder ihr Leben ließen“, erklärt Samariterbund-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller anlässlich des „Workers’ Memorial Day“, der von der UN am nächsten Mittwoch, 28. April 2021 weltweit begangen wird. Motto: „Remember the dead. Fight for the living!“ (Der Toten gedenken, für die Lebenden kämpfen).

Mit dem „Workers’ Memorial Day“ soll die Öffentlichkeit auf Tote, Verletzte und Kranke, auf die Vermeidbarkeit von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie auf nötige Verbesserungen beim Schutz von ArbeiterInnen hingewiesen werden. Allein in Österreich ereignen sich laut AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) im Schnitt mehr als 100.000 Arbeitsunfälle mit rund 200 Toten pro Jahr.

Die UN-Arbeitsorganisation (IAO) weist darauf hin, dass weltweit mehr Menschen in der Arbeit sterben als in Kriegen – 6.000 pro Tag; alle 15 Sekunden gibt es einen berufsbedingten Todesfall.

  • Jedes Jahr sterben mehr als zwei Millionen Menschen an den Folgen eines Arbeitsunfalls oder von Berufskrankheiten.
  • Jedes Jahr ereignen sich rund 270 Mio. Arbeitsunfälle, und etwa 160 Mio. Menschen leiden an arbeitsbedingten Krankheiten.
  • Jedes Jahr töten giftige Substanzen ca. 440.000 ArbeiterInnen, wobei allein Asbest für etwa 100.000 Tote verantwortlich ist.

Corona macht deutlich, welche Auswirkungen die Pandemie auf unsere Gesundheit, unser Leben, unsere Gesellschaft und die Wirtschaft hat. Seit mehr als einem Jahr zählen wir die Erkrankten und Verstorbenen in Österreich, in Europa und auf der ganzen Welt.

„Viel zu viele haben sich auch am Arbeitsplatz infiziert und sind in der Folge schwer erkrankt oder verstorben. Die Krise zeigt, wie wichtig Investitionen in öffentliche Gesundheitsversorgung und in gute Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gesundheitswesen und ‚an der Corona-Front‘ sind. Schnelle Impfungen für gefährdete Berufsgruppen sind daher ein Gebot der Stunde“, so Hundsmüller abschließend.

Seit der Gründung vor fast 100 Jahren erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs seine soziale Mission: Die haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter der Non-Profit-Organisation leisten für ältere Menschen, Kranke, Verletzte und in Not geratene Personen wichtige Hilfe von Mensch zu Mensch. Dabei wird der Samariterbund von 352.246 Mitgliedern und Förderern in ganz Österreich unterstützt. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben sind 11.272 Haupt- und Ehrenamtliche sowie 1.441 Zivildiener im Einsatz.

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