Nach Orbans antisemitischer Entgleisung müssen Europas Konservative endlich Konsequenzen ziehen Nach Orbans antisemitischer Entgleisung müssen Europas Konservative endlich Konsequenzen ziehen

Wien (OTS/SK) „In einer beispiellosen Entgleisung hat Ungarns Regierungschef Viktor Orban behauptet, dass Frans Timmermans, der europaweite Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, von George Soros ausgesucht worden wäre. Einmal mehr ergeht sich Orban damit in völlig verrückten antisemitischen Weltverschwörungstheorien und macht damit klar, dass er kein Bündnispartner für Demokraten sein kann“, sagt Andreas Schieder, der Spitzenkandidat der SPÖ für die Europawahlen. ****

„Statt immer nur zu den rechtspopulistischen und antisemitischen Ausfällen Orbans zu schweigen und Konsequenzen zu verzögern, ist es hoch an der Zeit, dass EVP-Chef Manfred Weber aber auch Othmar Karas, der ÖVP-Spitzenkandidat, klarstellen, dass es keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit Orban im EU-Parlament geben wird. Außerdem muss Orbans Fidesz-Partei aus der EVP ausgeschlossen werden. Passiert das nicht, dann sehen Europas Konservative tatenlos zu, wie sie sich immer stärker vom demokratischen Konsens verabschieden und sich zunehmend in eine rechtspopulistische Partei verwandeln. Falls es dafür nicht schon zu spät ist“, sagt Schieder. (Schluss) mb/mp

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