OECD bestätigt Effizienz des öffentlichen Sektors im Gesundheitssystem

Wien (OTS/SK) Ein Bericht der OECD stellt den österreichischen Krankenversicherungen bezüglich Effizienz ein gutes Zeugnis aus. „Gerade einmal 2,8 Prozent der Einnahmen werden für die Verwaltung ausgegeben – das ist eine sehr gute Leistung“, resümiert SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. In anderen europäischen Ländern wie der Schweiz oder den Niederlanden ist der Anteil um einiges höher. Vor allem die öffentliche Versorgung sei laut OECD erfolgreich: „Der administrative Aufwand ist im öffentlichen Versicherungssektor geringer als im privaten – das sollte jenen Kräften, die ständig beim Staat und unserem ausgezeichneten öffentlichen Gesundheitssystem den Sparstift anlegen wollen, eine Mahnung sein“, bekräftigt der Klubobmann. ****

Allen Unkenrufen zum Trotz sind nun auch Erfolge der Gesundheitsreform wahrnehm- und messbar. Österreich wird ein internationaler Spitzenlatz bei der medizinischen Versorgung zuerkannt. „So lange hat sich die Ärztekammer und haben sich neoliberale Kräfte im Parlament gegen den Ausbau der Primärversorgungszentren gesträubt, nun bestätigt uns das Gesundheits-Forschungsinstitut in Österreich und meint, dieser ‚Wirbel‘ sei wohl ‚übertrieben‘ gewesen“, verweist Schieder auf die Prognosen von Herwig Ostermann, Geschäftsführer der GÖG. Die Zahl der Spitalsaufenthalte sinke schon jetzt kontinuierlich und werde wohl weiter sinken, wenn – wie geplant – bis 2021 75 Primärversorgungszentren in Österreich errichtet sind und etwa 800.000 Menschen versorgen. (Schluss) bj/kg/mp

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