Situation ist durch Unfähigkeit der Verantwortlichen besorgniserregender als vor einem Jahr

St. Pölten (OTS) „Wieder einmal stolpern wir in einen Lockdown, der jetzt halt Ruhephase genannt wird und uns von einer schwarz-grünen Chaostruppe verordnet wird – der aber keine Auswirkung auf die steigenden Inzidenzen haben wird. Da braucht es keine Pandemie-Experten, um zu wissen, dass diese Maßnahmen nur die ArbeitnehmerInnen und die UnternehmerInnen ein paar Schritte näher an den wirtschaftlichen Abgrund bringen“, erklärt der SPÖ NÖ Landesparteivorsitzende, LHStv. Franz Schnabl zu den präsentierten, geplanten Maßnahmen der Bundesregierung: „Kurz schafft Außengrenzen dort, wo keine sind – rund um Niederösterreich, Wien und das Burgenland – und spaltet damit unser Land.“ Während bisher Menschen aus dem benachbarten Ausland mit Tests eingereist sind, die bis zu einer Woche alt sein durften.

So solle es Ausgangsbeschränkungen geben und der Handel im Osten Österreichs gesperrt werden – allerdings erst in mehr als einer Woche, während andere Bundesländer trotz steigender Zahlen weitermachen wie bisher: „Was wird die Folge sein? Wenn die Geschäfte in Niederösterreich geschlossen sind, in Oberösterreich aber nicht – dann werden die Amstettner eben nach Linz Einkaufen fahren, die Burgenländer in der Steiermark, während der Handel in Niederösterreich dicht machen musste“, sagt Schnabl, der kritisiert, dass es in einem kleinen Land wie Österreich keine einheitlichen Regelungen gibt: „Österreich ist flächenmäßig kleiner als Bayern, Schwarz-Grün schafft es aber nicht, vorausschauende, effiziente, einheitliche Maßnahmen zu setzen, die tatsächlich etwas bewirken können. Zu wenig, zu spät, zu zögerlich: Hätte man vor einem Monat etwas mehr Weitsicht und Geduld gehabt, wären wir mit den Superspreader-Regionen restriktiver umgegangen, würden wir jetzt nicht eine Situation haben, die besorgniserregender ist als vor einem Jahr.“

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