LHStv. Franz Schnabl und NRin Petra Vorderwinkler drängen auf eine Änderung für das Angebot einer Sommerschule.

St. Pölten (OTS) „Aufwachen, Herr Faßmann! Was Österreich jetzt braucht, ist das Angebot einer, vom Bund finanzierten, hochwertigen Sommerschule auf freiwilliger Basis, um Versäumtes nachholen zu können. Rausstarten aus Corona heißt auch: Statt einer Fortsetzung des ministeriellen Bildungsdesasters der vergangenen 15 Monate muss es jetzt echte Unterstützung für SchülerInnen geben, sowie Planbarkeit für Lehrkräfte und eine Entlastung der Eltern“, fordern LHStv. Franz Schnabl und die neue Bildungssprecherin der SPÖ im Parlament, Petra Vorderwinkler.

„Höchste Eisenbahn“ wäre es, meinen Schnabl und Vorderwinkler, alle Beteiligten auf den Weg mitzunehmen. Viele LehramtsstudentInnen wären bereit, Betreuung und Unterrichtselemente zu übernehmen, wissen der Landeshauptfrau-Stellvertreter und die SPÖ-Bildungssprecherin im Parlament und stellen die Fragen, die sich SchülerInnen, Eltern, wie PädagogInnen gleichermaßen stellen: „Wo bleibt der Plan des Unterrichtsministeriums, dass Versäumtes wirklich effizient aufgeholt werden kann? Warum wird Englisch nicht angeboten? Warum gibt es keine Sommerschule für SchülerInnen der Höheren Schulen – diese Kinder waren am wenigsten von allen im Präsenzunterricht? Warum heißt es für hunderttausende Eltern weiterhin ‚Bitte warten!‘ auf ein sinnvolles Lern- und Betreuungsangebot im Sommer, nach eineinhalb Schuljahren im Ausnahmezustand?“ Investitionen in die Ausbildung der Kinder seien wichtiger, als die Millionenausgaben für Werbung jeden Monat, die der Kanzler und seine Regierung für sich beanspruchen, erklärt Vorderwinkler.

„Eine Sommerschule könnte viele Gewinner nach einer schweren Zeit bringen“, meinen LHStv. Franz Schnabl und SPÖ-Bildungssprecherin Nationalrätin Petra Vorderwinkler abschließend: „Kinder und Jugendliche, für die die Beantwortung von Fragen zu Inhalten des Lehrstoffs des vergangenen Jahres offen sind; Eltern, die ihren Urlaub großteils bereits aufgebraucht haben und sonst auf teils finanzintensive Betreuungsangebote zurückgreifen müssten; angehende Lehrkräfte, die die Praxis nachholen könnten und müssten, die sie in der Corona-Zeit durch die geschlossenen Schulen versäumt haben; örtliche Vereine, die Abwechslung zum Nachholen von Lerninhalten bieten könnten und dadurch für ihre Tätigkeit neue Begeisterte finden könnten; und die Gemeinden, auf die einmal nicht alle Verantwortung und Finanzierung für die Ferienbetreuung übergewälzt würde!“

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