Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) stärkt Wirtschaftsstandort, 780.000 Personen profitieren mit 43 Milliarden Euro Wertschöpfung

Wien (OTS/BMDW) Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, WIFO-Ökonom und Studienleiter Priv.-Doz. Dr. Michael Peneder und BEV-Präsident Dipl.-Ing. Wernher Hoffmann legen eine neue Studie des WIFO vor, die den gesellschaftlichen Mehrwert des Eich- und Vermessungswesens eindrucksvoll belegt. Es gibt praktisch keinen Wirtschaftszweig, der nicht von Daten mit Ortsbezug oder von der Qualität von Maßen und Messinstrumenten betroffen ist. Zu den besonders intensiven Nutzern zählen etwa Land- und Forstwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie, Verkehrs- und Versorgungsnetze oder Bau- und Immobilienwirtschaft. „In diesen Branchen sind rund 780.000 Personen mit einer Wertschöpfung von rund 43 Milliarden Euro beschäftigt“, so WIFO-Ökonom und Studienleiter Michael Peneder.

Schramböck: Verlässliche staatliche Infrastruktur für Wirtschaftsstandort unverzichtbar
„Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) zeigt, wie wichtig eine verlässliche staatliche Infrastruktur ist, auf der die Wirtschaft aufbauen kann. Sie stärkt den Wirtschaftsstandort auf vielfältige Art und Weise“, sagt Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck. „Geoinformationen sind bei rund 80 Prozent aller politischen, wirtschaftlichen und administrativen Entscheidungen eine wichtige Grundlage. In verschiedenen Wirtschaftsbereichen nützen viele Anwendungen digitale Geodaten des Katasters und der Landschaftsinformation. So wird APOS, der Satellitenpositionierungsdienst des BEV, etwa für Precise Farming oder zur Steuerung von Pistenraupen eingesetzt.“

Im Mess-und Eichwesen sind die Nationalen Messnormale die grundlegende Referenz für ein funktionierendes System von Sicherheits-, Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz. Das BEV ermöglicht der produzierenden Wirtschaft den Anschluss an diese Messnormale durch Kalibrierungen. Mit Kontrolle und Marktüberwachung sichert es Genauigkeit und richtige Verwendung der Messgeräte. „Durch internationale Vergleichsmessungen sind Messnormale und Kalibrier-und Messzertifikate des BEV weltweit anerkannt. Das unterstützt die österreichische Wirtschaft im Warenverkehr in messtechnisch sensiblen Bereichen und ermöglicht das Entstehen hochspezialisierter globaler Wertschöpfungsketten“, so Schramböck.

Hoffmann: Höhere Wertschöpfung durch forcierte Digitalisierung Hochgenaue geodätische Referenzsysteme, Luftbilddaten, Landschaftsmodelle und die Daten des Grundstückskatasters bilden eine wichtige Grundlage für viele Entscheidungen in Wirtschaft und Verwaltung. „Insbesondere die permanente Verfügbarkeit unserer digitalen Daten und die Integrierbarkeit von hochentwickelten Webservices in die Systeme der Anwender schafft einen enormen Mehrwert. Deshalb forcieren wir sowohl die Prozessdigitalisierung als auch die Digitalisierung von Dokumenten, um das Wertschöpfungspotenzial aus den Geodaten weiter zu erhöhen. Die vorliegende Studie unterstreicht sehr deutlich die Rolle des BEV als Infrastrukturleister, als verlässlicher und Vertrauen schaffender Partner der Wirtschaft und Gesellschaft“, betont Wernher Hoffmann, Präsident des BEV, abschließend.

Service: Die WIFO-Studie ist hier online abrufbar:
https://bit.ly/2NDu1bA

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