Distance Learning funktioniert gut. Praxisunterricht an der Schule nur unter strikter Einhaltung der Maßnahmen, es soll vermehrt auf Online-Alternativen gesetzt werden

Wien (OTS) Seit 16. November befinden sich alle Schülerinnen und Schüler im Distance Learning und ganz Österreich im Lockdown. Der Online-Unterricht funktioniert besser als im letzten Schuljahr. Der Praxisunterricht an der Schule, in Kleingruppen mit bis zu 9 Leuten, ist weiterhin erlaubt und wird von vielen Lehrkräften auch genutzt. Die Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek und der Bundesobmann der Schülerunion Anthony Grünsteidl sind sich einig und appellieren an die Schulen, dass die Sicherheitsmaßnahmen für den Praxisunterricht verstärkt eingehalten werden müssen und wenn möglich dieser in das Distance Learning verlegt werden soll.

Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek appelliert an die Lehrkräfte:
„In den letzten Wochen haben wir viel Feedback von Schülerinnen und Schülern bekommen, dass in ihrer Klasse das Distance Learning gut funktioniert. Viele von ihnen haben neben dem Online-Unterricht auch regelmäßigen Praxisunterricht an der Schule. Es ist wichtig, dass dieser wirklich nur unter der Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen stattfindet. Mir ist bewusst, dass Praxisunterricht ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist, ich denke aber, dass es in manchen Fächern möglich wäre, diesen als Online-Unterricht abzuhalten, beispielsweise an der BAfEP in Form eines Reflexionsgespräches. So entsteht für Schülerinnen und Schüler kein Risiko der Infektion am Weg zur Schule oder in der Schule selbst.“

„Guter Unterricht und damit auch der Praxisunterricht an berufsbildenden Schulen muss natürlich auch in der momentanen Ausnahmesituation gewährleistet sein! Wichtige Grundvoraussetzung dafür ist allerdings die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler. Praxisunterricht kann und soll also nur dann stattfinden, wenn diese garantiert werden kann, eben durch die strikte und konsequente Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen! Daran müssen wir uns alle, Schülerschaft, Lehrerschaft und auch die Schulleitungen zwingend halten!“, ergänzt Anthony Grünsteidl, Bundesobmann der Schülerunion.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie im Schuljahr 2020/21 22 von 29 Mandaten stellt. Die Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek kommt ebenfalls von der Schülerunion.

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Anna Radman
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