BMBWF stellt 250 Mio. Euro für Digitalisierungsoffensive zur Verfügung. Ab Schuljahr 21/22 bekommen 150.000 Schülerinnen und Schüler digitales Endgerät.

Wien (OTS) Mit dem ersten Semester des Schuljahres 2021/22 startet die Digitalisierungsoffensive und ermöglicht damit rund 150.000 Schülerinnen und Schülern aller 5. und 6. Schulstufen ein digitales Klassenzimmer und einen digitalisierteren Unterricht. In der Sekundarstufe I nehmen 1.502 Schulen – das sind rund 93% – teil.

Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek sieht die Offensive als richtigen Schritt: “Unsere Schulen ins 21. Jahrhundert zu bringen, ist schon eine jahrelange Forderung von uns als Bundesschülervertretung. Die Digitalisierungsoffensive ist ein guter Schritt in Richtung digitales Klassenzimmer und digitaler Unterricht. Besonders freut es mich, dass mit dem 8-Punkte-Plan eines meiner Herzensprojekte, das Portal Digitale Schule (PoDS) umgesetzt wird. Auch durch die 3,1 Mio. E-Books, welche von den Schulen vorbestellt wurden, wird uns Schülerinnen und Schülern gezeigt, dass sehr wohl Wert auf den digitalen Fortschritt unseres Bildungssystems gelegt wird! Auch unser Anliegen des besseren WLANs wird mit 2023 durch die Installation eines österreichweiten Glasfasernetzwerks erfüllt.”

“Schon am Anfang des Jahres haben wir uns für eine verpflichtende Teilnahme aller Lehrkräfte an den Massive Open Online Courses (MOOCs) ausgesprochen. Dass 30.000 Lehrerinnen und Lehrer das Angebot sich digital aus- und weiterzubilden wahrgenommen und den Kurs absolviert haben, zeigt uns, dass das Angebot gut ankommt und unsere Forderung sinnvoll ist. Wir als Schülerunion glauben, dass der Umgang mit digitalen Lehrmethoden und Endgeräten allerdings schon im Lehramtstudium aktiv gelehrt werden muss um so von Anfang an ein Gefühl und Verständnis für diese zu entwickeln. Wir begrüßen es, dass durch die 250 Mio. Euro des BMBWF für die Digitalisierungsoffensive auch Laptops und Tablets für die Lehrerinnen und Lehrer der neuen Laptopklassen bereitgestellt werden”, so der Bundesobmann der Schülerunion, Anthony Grünsteidl.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerinnen- und Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie im Schuljahr 2020/21 22 von 29 Mandaten stellt. Die Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek kommt ebenfalls von der Schülerunion.

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