Der steirische Landeschef nimmt auch seine ÖVP in die Pflicht.

Diese Fälle zeigen, dass ein bestimmtes Gedankengut noch immer da ist und Verharmlosungen stattfinden – und das darf nicht sein. Daher bin ich der Meinung, dass eine gesamt-österreichische Initiative, hinter der alle Parteien stehen, zur Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels notwendig ist. Man sollte nicht nur mit dem Finger auf die FPÖ zeigen.

Hermann Schützenhöfer

100 Jahre Republik, alle Partein mit dem Bundespräsidenten an der Spitze an einen Tisch und wir setzen eine Art Aufklärungskommission ein, die sich der lückenlosen Aufklärung widmet.

Hermann Schützenhöfer

Graz (OTS) Neuer Input für die Diskussion über Verbindungen von FPÖ-Politikern zu rechten Burschenschaften. Diesmal von einem der mächtigen ÖVP-Landeschefs. Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer fordert im Inteview mit dem Weekend Magazin eine Aufarbeitung der Geschichte über alle Parteigrenzen hinweg.

„Diese Fälle zeigen, dass ein bestimmtes Gedankengut noch immer da ist und Verharmlosungen stattfinden – und das darf nicht sein. Daher bin ich der Meinung, dass eine gesamt-österreichische Initiative, hinter der alle Parteien stehen, zur Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels notwendig ist. Man sollte nicht nur mit dem Finger auf die FPÖ zeigen.“

Vorbild wäre für ihn jene Gruppe, die einst die Waldheim-Affäre aufgearbeitet hat. „100 Jahre Republik, alle Partein mit dem Bundespräsidenten an der Spitze an einen Tisch und wir setzen eine Art Aufklärungskommission ein, die sich der lückenlosen Aufklärung widmet.“

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Weekend Magazin Steiermark
Marcus Stoimaier
0316/766066623

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