LH Kaiser: Verhindern hat nichts mit verantwortungsvoller Interessensvertretung zu tun. Bildungsreform bietet viele Chancen.

Klagenfurt (OTS) „Die Gewerkschaftsvertreter sollten die Chance erkennen und ergreifen, jetzt Teil einer richtungsweisenden wie historischen Bildungsreform sein zu können“, appelliert LH Peter Kaiser angesichts der Worte von ARGE-Lehrer-Chef Paul Kimberger. Dieser pocht ja bekanntlich auf weitere Verhandlungen und droht wörtlich: “Die Ministerin wird sich schwertun, eine Reform gegen den Willen der Betroffenen durchzusetzen”. Kimberger hatte verschnupft auf die Ankündigung von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) reagiert, wonach die Eckpunkte des am Freitag in Begutachtung geschickten Schulautonomiepakets “nicht verhandelbar” seien.

LH Kaiser dazu: „Es ist für die Gewerkschaftsvertretung höchst an der Zeit, sich aus der Vergangenheit in Richtung Zukunft zu bewegen – viele Lehrer sind bereits dort angekommen und wünschen sich eine moderne, chancenreiche und den Kindern Perspektiven gebenden Pädagogik“.  Auch die Kärntner Lehrergewerkschaft stehe der Reform grundsätzlich positiv gegenüber. Kaiser hofft, dass sich die konstruktiven Kräfte innerhalb der Lehrergewerkschaft durchsetzen. Darüber hinaus sei die Reform ja ein nicht in sich abgeschlossener Prozess, berechtigte Forderungen seitens der Lehrer könnten durchaus ergänzend verhandelt werden.

„Sachlichkeit ist gefragt: die Bildungsreform ist gut, wichtig und richtig und sollte daher im Sinne unserer Kinder raschest möglich umgesetzt werden“, schließt Kaiser mit einem Appell an die Gewerkschaftsvertreter.

 

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