Am 24. August ab 22.00 Uhr in ORF 2, danach: „WELTjournal +: Mariupol – Tagebuch aus der Hölle“

Wien (OTS) Vor genau sechs Monaten begann der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. ORF 2 widmet sich am Mittwoch, dem 24. August 2022, ab 22.00 Uhr in ORF 2 mit einer verlängerten „ZIB 2“, dem „WELTjournal: Ukraine – Die Wahrheit unter Trümmern“ um 22.50 Uhr und der „WELTjournal +“-Reportage „Mariupol – Tagebuch aus der Hölle“ (23.25 Uhr) dem Krieg in Europa.

„ZIB 2“

Zusätzlich zu den tagesaktuellen Ereignissen zeigt die von Armin Wolf präsentierte „ZIB 2“ einen ausführlichen Rückblick auf die Kriegsgeschehnisse – mit militärischem Lagebericht durch Brigadier Philipp Eder vom Österreichischen Bundesheer und wirtschaftlicher Einschätzung vor allem zu den Sanktionen mit Mario Holzner vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. Weiters steht eine Schaltung in die Ukraine zu Blogger Denis Trubetskoy auf dem Programm, der in sozialen Medien über die Kriegsgeschehnisse berichtet hat. Außerdem zu sehen: ein Bericht über die internationalen Ermittlerinnen und Ermittler, die in den Kriegsgebieten unterwegs sind, um Beweise zu Kriegsverbrechen zu sammeln, und eine ausführliche Reportage über das Schicksal von Geflüchteten. Die „ZIB 2“ porträtiert in einem berührenden Beitrag sowohl Menschen, die innerhalb der Ukraine geflüchtet sind, als auch Personen, die nach Österreich gekommen sind. Eine aktuelle politischen Einordnung gibt Russland/Ukraine-Expertin Margarete Klein von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

WELTjournal: „Ukraine – Die Wahrheit unter den Trümmern“

Seit sechs Monaten produziert der Krieg Tag für Tag neue Grausamkeiten auch an der Zivilbevölkerung: Menschen werden getötet oder verschleppt, Wohnhäuser, Einkaufszentren und Bahnhöfe zerbombt, Vergewaltigung und Folter als Kriegsmittel eingesetzt. Fotos, Videos und Aussagen von Augenzeuginnen und Augenzeugen sowie Betroffenen zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen werden über soziale Medien im Internet geteilt. Kaum ein Krieg ist so gut dokumentiert wie dieser. Die ukrainische Justiz ermittelt bereits in mehr als 20.000 Fällen. Zugleich arbeiten Hunderte Freiwillige, Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivsten, internationale Ermittlerteams und lokale Behörden seit den ersten Tagen des Kriegs an dessen Aufarbeitung. Doch Kriegsverbrechen aufzuklären, Täter ausfindig zu machen und vor Gericht zu bringen, ist ein langer und zäher Prozess.

„WELTjournal“-Reporterin Vanessa Böttcher hat sich die Ermittlungen vor Ort angesehen. Sie ist in die Vororte Kiews – nach Bucha, Irpin, Borodjanka und Motyzhyn – gereist, um sich dort auf Spurensuche zu begeben. Für ihre Reportage trifft sie Ermittlelnde der Generalstaatsanwaltschaft, Gerichtsmediziner, begleitet Aktivistinnen und Aktivisten zu den Schauplätzen der Kriegsverbrechen und spricht mit Augenzeugen und Betroffenen über das, was in den ersten Wochen des Kriegs rund um die Hauptstadt Kiew passiert ist.

WELTjournal +: „Mariupol – Tagebuch aus der Hölle“

Im „WELTjournal +“ zeichnen die ersten Einwohner/innen, die aus Mariupol fliehen konnten, die Tage und Wochen in der eingekesselten und fast komplett zerstörten Stadt nach. Zu Wort kommen Überlende der Bombardierung des Theaters, Zeuginnen und Zeugen der zerstörten Geburtsklinik sowie Menschen, deren Angehörige nach Russland deportiert wurden.

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