Auftaktveranstaltung einer Gesprächsreihe des MAK in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien im Rahmen des MAK FUTURE LAB

Wien (OTS) Unter dem Titel „Sehnsucht Arbeit startet das MAK in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien eine Gesprächsreihe im Rahmen des MAK FUTURE LAB. Bei der Auftaktveranstaltung am 4. Juli 2017 (MAK-Säulenhalle, 19:00 Uhr, Eintritt frei) wird Arbeit als bestimmender Faktor unserer Identität diskutiert. Doch zunehmend ersetzen selbstlernende intelligente Roboter die menschliche Arbeit, für die Wirtschaft sind Menschen nur mehr als KonsumentInnen interessant. Welche Bedeutung hat dies – jenseits ökonomischer Problemstellungen – für die menschliche Lebensgestaltung? Können wir endlich tun, was wir immer schon tun wollten? Und wissen wir, was wir tun sollen? Wollen wir von Robotern entlastet werden? Welche Belastungen bringt die Entlastung?

Begrüßung:
Maria Kubitschek, Leiterin des Bereichs Wirtschaft und stellvertretende Direktorin der Arbeiterkammer Wien

TeilnehmerInnen:
Harald Gruendl, Designer und Gründer IDRV – Institute of Design Research Vienna
Christian Korunka, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität Wien
Doris Krüger/Krüger & Pardeller, Künstlerin
Wolfgang Price, Ökonom
Doris Rothauer, Autorin und Geschäftsführerin des Büro für Transfer
Christa Schlager, Abteilungsleiterin Wirtschaftspolitik, Arbeiterkammer Wien

Moderation:
Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor des MAK und Leiter der VIENNA BIENNALE   

Im Rahmen der Reihe „Sehnsucht Arbeit planen das MAK und die Arbeiterkammer Wien insgesamt fünf Podiumsdiskussionen. Nationale und internationale Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, Soziologie, Philosophie, Wirtschaft, Kunst, Design und Architektur diskutieren über die ethischen, sozialen und politischen Auswirkungen der umfassenden Ausweitung digitaler Technologien auf die Zukunft menschlicher Arbeit und deren Konsequenzen für unser Menschenbild.

Die weiteren Themen lauten „Von der Optimierung des Menschen (Dienstag, 11.7.2017, 19:00 Uhr), „Im Dienst der Gesellschaft. Neue Arbeit für das Gemeinwohl (Dienstag, 5.9.2017, 19:00 Uhr), „Sozialer Aufstieg in Zeiten des Universal Basic Income (Dienstag, 10.10.2017, 19:00 Uhr) sowie „ArbeitskünstlerInnen (Dienstag, 7.11.2017, 19:00 Uhr).   

Die Veranstaltung findet anlässlich derVIENNA BIENNALE 2017: Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft (21.6. – 1.10.2017) statt.   

Das MAK FUTURE LAB ist ein vom MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst gegründetes Kreativlabor, das durch Workshops, Vorträge, Podiumsgespräche und andere Formate interdisziplinäre Beiträge zur humanen Gestaltung und Nutzung der Digitalen Moderne erarbeitet. Es positioniert Design, Architektur und bildende Kunst als treibende Kräfte von sozial, ökologisch, kulturell und wirtschaftlich nachhaltigen Marktwirtschaftsmodellen und vernetzt diese Kreativsparten – im Rahmen vielfältiger Kooperationen – mit Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik. Das MAK FUTURE LAB hat den Anspruch, sowohl ganzheitliche Orientierungen und davon inspirierte Gemeinwohlstrategien als auch konkrete innovative Geschäftsideen für die Zukunft zu entwickeln.

Termin: Dienstag, 4. Juli 2017, 19:00 Uhr
Ort: MAK-Säulenhalle, MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
Eintritt frei

Kooperationspartner:

arbeit.digital / Arbeiterkammer Wien 

             

Rückfragen & Kontakt:

Presse MAK
Judith Anna Schwarz-Jungmann (Leitung)
Sandra Hell-Ghignone, Lara Steinhäußer, Agnes Wyskitensky
T: +43 1 711 36-233, 229, 212
http://www.mak.at



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