uniko-Präsidentin begrüßt Ankündigung von großzügiger Regelung für Eigenleistung der Universitäten

Wien (OTS) „In Österreich sind die Universtäten die wesentlichen Träger der Grundlagenforschung. Deshalb ist eine Voraussetzung für den Erfolg von exzellent = austria deren ausreichende Finanzierung.“ Die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, erinnerte am Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit den Spitzen des Wissenschaftsfonds FWF, dem neuen Präsidenten Christof Gattringer und Vizepräsident Gregor Weihs, sowie Bundesminister Heinz Faßmann an die Rahmenbedingungen für die offiziell präsentierte Exzellenzinitiative. Sie begrüßte bei dieser Gelegenheit die heutige Aussage des Ministers, wonach die finanzielle Eigenleistung der Universitäten in Höhe von 40 Prozent bei den Clusters of Excellence nicht „fresh money“ sein müsse, sondern eine großzügige Inkind-Regelung (Sachleistung mit Anrechnung von Personal und Forschungsinfrastruktur) vorgesehen sei.

Seidler hielt fest, dass mit dem Wegfall der Mittel der Nationalstiftung, der ja nicht nur den Wissenschaftsfonds betreffe, ein Großteil der zusätzlichen Mittel für den FWF „aufgebraucht“ sei. „Wir haben heute die spannende Situation, dass wir einerseits ein Exzellenzprogramm promoten und andererseits von führenden Regierungsmitgliedern die Dotierung des Fonds Zukunft Österreich fordern.“ Für exzellenz = austria sei es daher entscheidend, dass sich das Umfeld entsprechend entwickelt. „Der Erfolg wird sich übrigens nicht 2023 einstellen, sondern einige Zeit dauern. Inwieweit sich zum Beispiel Rankingplatzierungen verbessern, wird auch davon abhängen, wie sich die Rahmenbedingungen insgesamt für die Universitäten entwickeln“, fügte die uniko-Präsidentin hinzu.

Auf die Frage, ob heute ein großer Tag für die österreichische Wissenschaft sei, laute daher die Antwort „ja“, aber auch „ein wenig aber“. Seidler: „Wir bekommen ein themenoffenes Grundlagenforschungsprogramm in einem nicht dagewesenen Umfang. Ich bin davon überzeugt, dass diese Initiative nicht nur die Attraktivität des Forschungsstandortes Österreich erhöht, sondern auch seine Wettbewerbsfähigkeit – insbesondere durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Disziplinen und Institutionen.“ Schließlich würden im Wettbewerb vergebene Forschungsmittel die Ausgangsposition auf internationaler Ebene verbessern, so die Präsidentin. Welche Cluster sich zukünftig bilden können, werde sich im Herbst des kommenden Jahres herausstellen.

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