Seilbahner starten online-Petition und richten offenen Brief an die Regierenden Europas

Wien (OTS) Kurz vor dem Ende des harten Lockdown in Österreich und zu Beginn der Adventszeit richten sich die Österreichischen Seilbahnbetreiber mit einem Hilfeschrei an diejenigen, die in den letzten Tagen eine unfaire Kampagne gegen Wintersport und Skiurlaub realisiert haben. Dazu der Sprecher Österreichischen Seilbahnwirtschaft Franz Hörl: „Die Seilbahnwirtschaft und die Tourismuswirtschaft im gesamten Alpenbogen hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten verantwortungsbewusst gezeigt. Wir in Österreich haben umfassende von Experten geprüfte und vom Gesundheitsministerium für gut befundene Sicherheitskonzepte erarbeitet und umgesetzt. So wie in der Schweiz möchten wir aber unserer Aufgabe nachkommen und öffnen – auch wenn wir wissen, dass wir anfangs der Saison sicher viel Geld verlieren, weil wir immer noch mit einer Flut an Reisewarnungen und teils unfairen Angriffen konfrontiert sind. Aber die Menschen, unsere internationalen Freunde und Stammgäste wollen Winterferien machen und wir können dies in einem maximal sicheren Umfeld auch anbieten.“

Um diese Bemühungen zu unterstreichen wurde ein offener Brief an die Regierenden der Alpenländer verfasst und in vier Sprachen versandt. Zudem startet die Fachvertretung der Österr. Seilbahnen eine Online-Petition für einen fairen Umgang mit dem alpinen Wintersport und eine maßvolle Öffnung der Seilbahnanlagen. (https://bit.ly/39wRrYT)

„Wir richten auch eine Einladung an alpine Vereine und die internationalen Skiverbände sich an dieser Europäischen Bewegung zu beteiligen, um es nicht zuzulassen, dass der Wintersport zu einem wahren Covid-Sündenbock gemacht wird. An die Politiker unserer Nachbarländer kann ich nur appellieren, zu erkennen, dass die Menschen bei Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen raus in die Natur wollen und zu einer Abrüstung der Worte sowie zu einem faktenbezogenen Umgang mit der alpenländischen Tourismus- und Seilbahnwirtschaft.“

Die heimischen Bergbahnen geben zugleich ein klares Bekenntnis, als essentieller Faktor der alpinen Infrastruktur ab, verantwortungsbewusst zu agieren und flächendeckend zu öffnen. Hörl: „Wir wollen keine Entschädigungen fechten, sondern unseren Job machen im Interesse unserer Regionen, unserer Mitarbeiter und unserer Gäste.“ (PWK587/DFS)

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