Wien (OTS) Senats-Präsident und Ex-Vizekanzler Erhard Busek unterstützt mit der vom Senat mitgetragene “Initiatve 77″ die Marktgemeinde Gnas gegen die Abwanderung. Die professionelle Prozessbegleitung übernahm Senats-Partner BDO Graz.

Dem Gnaser Bürgermeister Gerhard Meixner bereitet die stetig steigendend Abwanderung der Einwohner aus der Kommune großes Kopfzerbrechen: 30 Personen pro Jahr verliert die Marktgemeinde und aktuell befindet sie sich mit 5.985 Bürgern unter der 6.000er-Marke.

Selbstbestimmt statt Fremdbestimmt

Vor rund zwei Jahren haben die Gnaser ihre Zukunft selbst in die Hand genommen und die Initiative „GoGnas“ gestartet, um die Themen Wirtschaft, Digitalisierung und Innovation noch intensiver voranzutreiben. Mit tatkräftiger Unterstützung des dem Unternehmers Helmut Roth und seiner Tochter Christina Maria Roth wurde schon einiges umgesetzt. Beispielsweise die Lehrlingsoffensive mit rund 70 Lehrstellen, die Option der digitalen Direktbewerbung auf www.gnas.gv.at und vor allem auch die Digitalisierung des Gnaser Einkaufsgutscheins, der schon über 1.000 Mal online erworben wurde.

Erhard Busek: „Ich bin ein Anhänger von Krisen – eine Krise ist die Zeit der Beurteilung und der Entscheidungen.”

Über die Initiative 77

Die Initiative 77 hat zum Ziel, mindestens 77 lokale Initiativen zu definieren, bei denen örtliche Unternehmen gemeinsam mit VertreterInnen der Gemeinden und der Zivilgesellschaft jeweils bis zu 1 Million Euro zur Verfügung gestellt bekommen, um integrative Impulse gegen Krisen setzen zu können.

Die bestehenden Strukturen der 77 LEADER-Regionen eignen sich hervorragend, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation zu initiieren. Begleitet bzw. abgewickelt werden INITIATIVE 77-Projekte durch die jeweils bestehende LEADER-Struktur.

Vorstandsmitglied des Senat der Wirtschaft, Gabriele Stowasser, über die nächsten Schritte der Initiative 77: „Nun gilt es, einerseits das Budget mit Hilfe der Bundes- und jeweiligen Landesregierung, aber auch aus anderen Mitteln, aufzustocken, und andererseits viele engagierte Gemeinden und Regionen anzusprechen, die sich für eine partizipative Entwicklung, eine sogenannte Bottom-up-Bewegung, entscheiden und somit die gesamte Bevölkerung mit ihren Unternehmen zu involvieren und zu motivieren, in der Region zu bleiben“.

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