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DIE UMWELTBERATUNG rät von Wespensprays und Wespenfallen ab

Wien (OTS) Wespen sind nützliche Insekten. Trotzdem sind sie unbeliebt und werden allzu schnell mit giftigen und hochentzündlichen Sprays bekämpft. Die als ungiftig angepriesenen, gekauften oder selbst gebauten Wespenfallen helfen kaum gegen Wespen, sie töten hauptsächlich andere Insekten. DIE UMWELTBERATUNG rät zu Ruhe, Mund abwischen und Fliegengittern. Viele Tipps zum Umgang mit lästigen Insekten bietet die Broschüre „Ameisen, Motten & Co“ auf www.umweltberatung.at/amc.

Wespen bestäuben Blumen, fressen andere Insekten und sind wichtig für das Gleichgewicht in der Natur. Bei der Schlacht am Partybuffet können sie allerdings lästig werden. Aus Angst gestochen zu werden, kommt häufig die Giftkeule zum Einsatz. Wespensprays enthalten neben umweltgiftigen und gesundheitsschädlichen Wirkstoffen auch hochentzündliche Gase wie Propan und Butan. „Vor Selbstversuchen mit Insektensprays rät DIE UMWELTBERATUNG dringend ab! Schon so mancher Dachstuhl ist aufgrund der Wespenbekämpfung durch Privatpersonen in Flammen aufgegangen“, meint der Ökotoxikologe DI (FH) Harald Brugger MSc von DIE UMWELTBERATUNG.

Selbst gebastelte Fallen sind wirkungslos

Es gibt im Internet zahlreiche Bauanleitungen zu „Wespenfallen“ mit Lockmitteln, wie Essig, Bier oder Säften und Spülmittel. Sie versprechen, ohne Gift gegen Wespen wirksam zu sein. DIE UMWELTBERATUNG rät auch von dieser Variante der Wespenbekämpfung ab. Damit werden nur einzelne Tiere gefangen und das reicht nie aus, um das Volk tatsächlich zu dezimieren. Je Wespenvolk sind mehrere tausend Tiere im Nest.

Zum großen Teil locken diese Fallen neben Wespen auch andere Insekten an, die in den Fallen qualvoll ertrinken. Auf www.aktion-wespenschutz.de liegt eine Auswertung über Wespenfallen vor, die verbotener Weise in einem Weinberg aufgehängt wurden. Dort fanden sich unter den getöteten Insekten lediglich 20 % der gemeinen und deutschen Wespen. Der Rest von 80 % waren verschiedene Fliegenarten, Honigbienen, Hornissen, Falter und Ohrwürmer.

DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für drinnen und draußen

  • Ruhe bewahren, wenn sich einzelne Wespen zeigen, nicht nach den Wespen schlagen, das macht sie angriffslustig.
  • Kindern die Hände und den Mund nach dem Essen abwaschen.
  • Getränke oder Speisen nicht länger als notwendig im Freien stehen lassen. Die Getränke abdecken.
  • Fallobst im Garten regelmäßig einsammeln.
  • Fliegengitter vor dem Fenster verhindern das Einfliegen in die Wohnung.
  • Einzelne Wespen im Glas fangen und draußen fliegen lassen.

Information

Viele weitere Tipps zum Vorbeugen verschiedener Insekten bietet die Broschüre „Ameisen, Motten und Co“. Es gibt sie zum kostenlosen Download und gegen Versandkosten bei DIE UMWELTBERATUNG zu bestellen:
www.umweltberatung.at/amc, Tel. 01 803 32 32. DIE UMWELTBERATUNG hat die Broschüre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erstellt.

DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener Volkshochschulen, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Rückfragen & Kontakt:

DIE UMWELTBERATUNG, DIin Sabine Seidl
Tel. 01 803 32 32-72, mobil 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at, www.umweltberatung.at

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Quelle

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