Sozialistische Jugend veranstaltet gemeinsam mit roten Jugendorganisation Lichtermeer für Moria vor dem Außenministerium.

Wien (OTS) Die unhaltbaren Zustände rund um das ehemalige Flüchtlingslager Moria und die aktuelle Notunterkunft in Kara Tepe, wo tausende Frauen, Männer und Kinder unter schlimmsten Bedingungen leben, waren Anlass für ein Lichtermeer am Minoritenplatz vor dem österreichischen Außenministerium am Freitag. 1500 Menschen folgten dem Aufruf der roten Jugendorganisationen, um ein Zeichen für menschliche Politik zu setzen. “Die Zustände in den griechischen Flüchtlingslagern sind nicht weiter tragbar. Es ist inakzeptabel, dass unsere Bundesregierung die Augen verschließt und nichts unternimmt”, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ).

“Dutzende Gemeinden und weite Teil der Zivilgesellschaft wollen einen Beitrag leisten, um diese Menschen aus der Hölle auf Erden zu retten. Unverständlicherweise stiehlt sich die Bundesregierung aus der Verantwortung und lässt dadurch zu, dass tausende Menschen weiter im Dreck leben müssen”, erinnert Stich auch an die konkreten Angebote, Menschen aufzunehmen.

Besonders zu Weihnachten werde dabei die Doppelmoral der ÖVP deutlich. “Christliche Werte zu betonen und gleichzeitig zuzulassen, dass Kinder inmitten von Ratten zerfressen werden – das geht sich in keinem Universum dieser Welt aus”, so Stich abschließend.

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