Sozialistische Jugend fordert Solidarität statt Profitgier bei der Impfstoffproduktion

Wien (OTS) „Während in Israel 100.000 Menschen täglich geimpft werden, hinken Österreich und andere EU-Staaten hinterher. Schätzungen zufolge werden ein Fünftel der Weltbevölkerung sogar bis ins Jahr 2022 keinen Zugang zu einem Corona-Impfstoff haben. Das ist inakzeptabel. Wir müssen die Lizenz zur Produktion des Impfstoffes unter staatliche Kontrolle bringen, um die Herstellung von Impfstoffen zu beschleunigen“, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ) zur anhaltenden Debatte um die schleppende Produktion des Corona-Impfstoffs.

„Gerade in Zeiten einer Pandemie ist es notwendig, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Aktuell passiert jedoch das Gegenteil. Die Formeln der Impfstoffe liegen bei einigen wenigen Unternehmen, die mit dem Impfstoff zwar viel Geld verdienen, mit der Produktion aber nicht rasch genug vorankommen. Wir können das weitere Sterben von Menschen verhindern, wenn auch in anderen Betrieben der dringend benötigte Corona-Impfstoff produziert werden kann. Dazu braucht es jedoch eine staatliche Kontrolle über die Impfstoff-Formel.“, so Stich.

Für Stich stellt sich hier eine Frage des Prinzips. „Die Frage lautet, was in unserer Gesellschaft an erster Stelle steht. Die Gesundheit der Menschen, oder die Profite der Pharmakonzerne? Wenn die Gesundheit der Menschen oberste Priorität hat, ist eine Kollektivierung der Impfformel unumgänglich. Menschenleben müssen über den Profiten von Pharmakonzernen stehen. Ganz besonders in Zeiten einer globalen Pandemie“, so Stich abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Jakob Zuser
SJ-Pressesprecher
+43 664 / 541 70 80
office@sjoe.at
www.sjoe.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.