Politik und Behörden haben in Österreich rasch, konsequent und fachlich fundiert notwendige Maßnahmen gesetzt

Wien (OTS) Politik und Behörden haben in Österreich sehr rasch, konsequent und fachlich fundiert Verantwortung übernommen und die notwendigen Maßnahmen gesetzt, stellten heute, Mittwoch, Abg. Dr. Josef Smolle, Mitglied im Gesundheitsausschuss und Universitätsprofessor an der Medizinischen Universität Graz, und ÖVP-Sicherheitssprecher Abg. Karl Mahrer, BA, anlässlich der Erklärungen des Gesundheitsministers Rudolf Anschober und des Innenministers Karl Nehammer, MSc im Nationalrat zum Thema “Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 und Aktionsplan” fest.

Beide Mandatare verwiesen auf die Aktivierung des staatliche Krisen- und Katastrophenschutz-Managements (SKKM) im Innenministerium unter fachlicher Federführung des Gesundheitsministeriums und unter Beteiligung anderer Ressorts und den Ländern. Dieser Stab sei ständig im Einsatz – 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Damit sei eine konsistente Abstimmung zwischen den verschiedenen Entscheidungsebenen gesichert. Auch die Länder hätten sich entsprechend vorbereitet, hob Smolle hervor, dass viele Bundesländer mit spezialisierten Krankenhäusern vorbereitet seien, beispielsweise die Steiermark. Und Mahrer ergänzt: “Österreich kann sich darauf verlassen, dass das Gesundheits- und Sicherheitswesen gut funktioniert.”

Parallel dazu wurde eine Informationsschiene gestartet, hob Smolle unter anderem die Aufrüstung der 1450-Nummer und die Einrichtung einer eigenen Coronavirus-Hotline unter der Nummer 0800 555 621 hervor. Es sei richtig und gut, dass hier entsprechend agiert wird und “wir gemeinsam an einem Strang ziehen”, dankte Smolle der Regierung für ihr konsequentes Vorgehen und wünschte dieser eine ruhige und sichere Hand wie bisher. Aufgrund des völlig unsachlichen Debattenbeitrags von FPÖ-Klubobmann Kickl hält Mahrer weiter fest: “Die Bundesregierung hat auch verstanden, was die Menschen brauchen und wollen. Viele Österreicherinnen und Österreicher sind froh, dass es keinen Innenminister Herbert Kickl gibt, sondern dass das Ressort von einem besonnenen und kompetenten Minister Karl Nehammer geführt wird. Wir sind gut vorbereitet. Machen wir das Thema nicht zu einem politischen Skandal, sondern bleiben wir auf einer sachlichen Grundlage.”

Die Covid-19-Erkrankung sei für viele Länder eine Herausforderung, so Smolle. In etwa 80 Prozent der Fälle verlaufe die Erkrankung relativ milde als grippaler Infekt. Gleichzeitig bedürften allerdings vor allem unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem besondere Aufmerksamkeit. Bei diesen Personen bestehe ein größeres Risiko für einen schweren und gegebenenfalls sogar lebensbedrohlichen Verlauf.

ÖVP-Sicherheitssprecher Karl Mahrer, BA hob zudem die Fakten für die Lage in Österreich hervor: Bis heute gab es 445 Testungen mit drei positiven Ergebnissen, also drei Infektionen – zwei davon mit sanftem Verlauf. Im Vergleich dazu: Durchschnittlich gibt es in Österreich 1.800 bis 2.000 jährlich Grippetote.

Smolle ging auch auf die Ansteckung ein, die man besonders im Auge habe müsse. Die Übertragung geschehe einerseits durch “Tröpfcheninfektion” bei direktem Kontakt (ein bis zwei Meter Abstand), andererseits bleibe das Virus aber auch auf Oberflächen für eine bestimmte Zeit infektiös. Das “Um und Auf” zur Eindämmung sei “Händewaschen”; und man dürfe kein falsches Vertrauen in Masken setzen, die – wenn überhaupt – eine untergeordnete Bedeutung hätten. Glaube man, betroffen zu sein, sollte man Menschenansammlungen meiden und die Nummer 1450 anrufen. (Schluss)

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