Tipps, wie man mit positiven Emotionen für körperliche Gesundheit sorgt (FOTO)

Baierbrunn (ots) Die Trennung von Leib und Seele prägte über Jahrhunderte die Vorstellung vom Menschen, auch in der Medizin. Inzwischen weiß man: Emotionen können heilsam wirken, aber auch krank machen. “Psyche und Körper bilden eine untrennbare Einheit, daran besteht kein Zweifel”, sagt Professor Christian Schubert von der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie in Innsbruck. Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” zeigt, wie man die Medizin der Gefühle heilbringend nutzen kann.

Hilfe suchen bei seelischen Schmerzen

Professor Schubert erforscht die wechselseitigen Wirkungen zwischen Gefühlswelt und körperlicher Gesundheit. Die Erkenntnis der sogenannten Psychoneuroimmunlogie: Wie erfolgreich der Kampf gegen Krankheitserreger verläuft, entscheidet sich auch im Kopf. Das heißt: Die körpereigene Abwehr steht in engster Verbindung mit der Psyche. Angst, Trauer, Isolation sowie die Unterdrückung von Gefühlen können sie langfristig hemmen.

Wenn die Seele leidet, ist es wichtig, das genauso ernst zu nehmen wie körperliche Schmerzen – und sich Hilfe zu suchen. Eine Psychotherapie ist eine wirksame Methode, um tiefer liegende Probleme zu lösen. “Das bedeutet nicht gleich, dass man sich in jahrelange Behandlung geben muss”, sagt Psychotherapeut Schubert. Zum Beispiel die kognitive Verhaltenstherapie bringt oft schon nach wenigen Sitzungen Erfolge.

Dankbarkeit sorgt für positive Gefühlswelt

Auch kleine Übungen können schon helfen. Zum Beispiel Atmen gegen Ärger. Bei hochsteigender Wut empfiehlt sich folgende Atemübung, schreibt die “Apotheken Umschau”: Man zählt von eins bis vier und atmet dabei langsam ein. Dann zählt man wieder beim Ausatmen von vier bis eins. Wer dies einige Male wiederholt, spürt, wie die eskalierende Emotion abflaut. Auch unfreiwillige Pausen, etwa in der Schlange im Supermarkt oder beim Warten auf die U-Bahn, lassen sich nutzen. Mit kleinen Achtsamkeitsübungen gelingt es zudem, den Moment zu leben. So kann man sich etwa beobachten, wie man gerade sitzt, während man die Zeitung liest. Oder für ein paar Sekunden die Augen schließen und in sich hineinspüren.

Ein Ritual der Dankbarkeit kann ebenfalls für eine positive Gefühlswelt sorgen. Das heißt: sich weniger auf Negatives konzentrieren, stattdessen lieber überlegen, was einem heute Gutes widerfahren ist, worüber man sich gefreut hat. Ein “Dankbarkeitstagebuch” hilft, positive Gefühle festzuhalten. Studien haben gezeigt: Wer regelmäßig derartige Aufzeichnungen macht, wird optimistischer.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 7B/2021 ist aktuell vielen Apotheken auch in Österreich erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

Rückfragen & Kontakt:

Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.