SoHo-Gabrielli betont Wichtigkeit von umfassendem Vorgehen gegen LGBTIQ-Feindlichkeit

Wien (OTS/SPW) Bestürzt zeigt sich die SoHo Wien als sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation über aktuelle Berichte rund um Hassverbrechen gegen LGBTIQ-Personen in Wien. Bereits in der vergangenen Woche wies die Wiener Antidiskriminierungsstelle WAST auf Fälle von homophoben Übergriffen in Taxis hin. Für SoHo-Wien Vorsitzende Tatjana Gabrielli steht fest: „Solche Hassverbrechen und LGBTIQ-Feindlichkeit haben in unserer Regenbogenhauptstadt keinen Platz! Wien steht solidarisch an der Seite der LGBTIQ-Community – niemand darf Angst haben, in unserer Stadt offen zu zeigen, wer man ist oder wen man liebt. Es braucht den Einsatz von uns allen, um einer Kultur von Hass und Diskriminierung effektiv entgegenzuwirken!“ Gabrielli verweist daher auf langjährige Forderungen der SoHo und SPÖ, wie den umfassenden Diskriminierungsschutz im Privatleben und das Wiener Bündnis gegen Diskriminierung, die sich auch im Programm der Wiener Fortschrittskoalition wiederfinden: „In Wien tun wir Seite an Seite mit der Zivilgesellschaft alles, um ein selbstbestimmtes und sicheres Leben für alle Menschen zu ermöglichen. Es braucht aber vor allem endlich auch Maßnahmen im Kampf gegen Diskriminierung, die auf Bundesebene schon viel zu lange blockiert wurden. Die Politik darf nicht wegschauen, wenn Gruppen wie die LGBTIQ-Community angegriffen werden.“ ****

Die jüngsten Berichte aus Wien reihen sich in eine traurige Entwicklung von LGBTIQ-Feindlichkeit, die seit Monaten für Schlagzeilen sorgt. Die SoHo hat deshalb gemeinsam mit ihrem Bundesvorsitzenden NAbg. Mario Lindner erst im Juli einen Bericht zu Angriffen und Vandalismus gegen die LGBTIQ-Community veröffentlicht. Klar wurde dabei, dass seit Anfang des Jahres 2021 die Zahl solcher Taten in ganz Österreich massiv steigt und es dringender denn je umfassende politische Antworten darauf braucht.

Den SoHo-Bericht zur steigenden LGBTIQ-Feindlichkeit in Österreich finden Sie hier zum Download: https://www.soho.or.at/bericht-lgbtiq-community-2021/

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