Sozialwirtschaft Österreich: „Krise hat gezeigt, wie wichtig diese Berufsgruppen sind“

Wien (OTS) Die Gehälter im Bereich der privaten -meist gemeinnützigen- Sozial- und Gesundheitsunternehmen („SWÖ-KV“) steigen mit 1.1.2021 um 2,08%. Diese Erhöhung, die sich -im Verhältnis zur jeweiligen Inflationsrate- an den Abschlüssen der letzten Jahre orientiert, wurde dem Grunde nach bereits im Rahmen eines 3-Jahres-Abschlusses im Frühjahr vereinbart. Sie wurde jetzt nach Vorliegen der relevanten VPI-Werte zwischen der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) als Arbeitgebervertretung und den Gewerkschaften GPA und vida fixiert.

„Die Erhöhung liegt damit heuer über der anderer Branchen. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig die MitarbeiterInnen der Sozial- und Gesundheitsbranche für die Gesellschaft sind und was sie leisten, daher bin ich froh, dass wir dies auch honorieren können“, so SWÖ-Vorsitzender Erich Fenninger.

SWÖ-Geschäftsführer Walter Marschitz, der auch die Verhandlungen geleitet hat, sieht die Erhöhung als einen wichtigen Schritt, um die Attraktivität des Berufsfeldes zu stärken. „Die Sozial- und Gesundheitsberufe hatten bereits in den letzten Jahren den größten Zuwachs an Arbeitskräften unter allen Wirtschaftsbereichen. Der Bedarf -etwa in der Pflege- und Altenbetreuung- steigt aber so stark, dass in den nächsten Jahren noch viele zusätzliche Personen für die Arbeit in diesem Feld gewonnen werden müssen. Dabei werden die Arbeitsgeber ihren Beitrag leisten, es sind aber auch Politik und Gesellschaft gefordert“, so Marschitz abschließend.

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