AsylwerberInnen leisten Unterstützungs- und Hilfstätigkeiten, keine Bildungs- und Betreuungsarbeit

Wien (OTS/SPW-K) “Kaum sind einige Stunden seit der Veröffentlichung des Widerrufs der FPÖ vergangen, schon kredenzt diese ein neues Lügenmärchen. Von Einsicht und Reue ist keine Spur bei den Freiheitlichen”, reagiert SP-Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch auf die jüngste Aussendung von FP-Damnjanovic. In dieser behauptet der Freiheitliche, die SPÖ wolle AsylwerberInnen ohne pädagogische Ausbildung als KinderbetreuerInnen einstellen.

“Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen – so wenig Wahrheitsgehalt hat die neueste Pressemeldung der FPÖ”, so Berger-Krotsch, die aufklärt:

“Die Tätigkeit von AsylwerberInnen wurde im Grundversorgungsgesetz ausdrücklich geregelt. Und auch im Leistungskatalog für gemeinnützige Tätigkeiten von AsylwerberInnen des Bundesministerium für Inneres wird die Tätigkeit in Kindergärten unter Punkt 3 ausdrücklich aufgezählt. Bei der geplanten Maßnahme handelt es sich ausschließlich um Unterstützungs- und Hilfstätigkeiten und nicht – wie von der FPÖ propagiert – um Bildungs- und Betreuungsarbeit. Der Kindergarten versteht sich nicht als Beeinflussungsanstalt für heimische oder sonstige Sitten und Bräuche, sondern hat das Ziel, Kinder fit und kompetent für das spätere Leben zu machen. Vielfalt bzw. Diversität ist ein Charakteristikum unserer Gesellschaft. Kulturelle, soziale und individuelle Unterschiede sind Bestandteil unseres Lebens und können eine Horizonterweiterung bewirken, wenn sie nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung erlebt werden.
Daher ist dieses Prinzip der Vielfalt auch im für alle Kindergärten verbindlichen Wiener Bildungsplan verankert.”

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