Alter, Herkunft oder Bildung spielen bei Gewalt an Frauen keine Rolle

Wien (OTS/SPW-K) Der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien feiert 20-jähriges Jubiläum – ein Zeichen für Qualität und Erfahrung. Denn nirgendwo sonst in Österreich gibt es eine derartige Einrichtung, die Frauen und Mädchen ab 14 Jahren rund um die Uhr an jedem Tag Unterstützung und Hilfe in Krisensituationen bietet. Darüber sind sich auch die beiden Frauensprecherinnen Nicole Berger-Krotsch (SPÖ) und Barbara Huemer (Grüne) einig. Gemeinsam setzen sie sich für gesetzliche Rahmenbedingungen gegen Gewalt an Frauen ein.

Seit nunmehr 20 Jahren ist der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien Anlaufstelle für alle Frauen und Mädchen, die von sexualisierter, körperlicher und/ oder psychischer Gewalt betroffen sind oder Gewalt in der Vergangenheit erfahren haben. Frauen und Mädchen haben demnach die Möglichkeit, sich zu Gewalterfahrungen beraten zu lassen. Egal ob selber betroffen, oder besorgt um eine Freundin, Bekannte oder Verwandte: Die Beraterinnen vom Frauennotruf sind für alle da.

SP-Abgeordnete Nicole Berger-Krotsch: „Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Ziel muss es sein, Frauen und Mädchen bestmöglich gegen jede Form von Gewalt zu schützen und Betroffenen schnellstmögliche Hilfe zu bieten. Mit dem 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien wurde eine Institution geschaffen, die hier einschreitet und Frauen und Mädchen bestmögliche Unterstützung bietet – auch präventiv. Darauf kann Wien stolz sein.“

Wesentlich ist, dass Alter, Herkunft, Bildung oder der ökonomische Hintergrund bei Gewalt an Frauen keine Rolle spielen.
Die Frauensprecherin der Grünen in Wien, Barbara Huemer, dazu: Die Beraterinnen des Frauennotrufs sind die Ersten, die das Auftreten neuer Phänomene von Gewalt gegen Frauen und Kinder wahrnehmen. Wir PolitikerInnen sind auf ihre Erfahrungen und Expertise angewiesen und nehmen diese auch ernst. Der rechtliche Schutz gegen Stalking wurde so beispielsweise vor zehn Jahren verankert. Der Frauennotruf ist nicht nur rund um die Uhr besetzt, er bietet auch persönliche Begleitung bei schwierigen Terminen und hilft den Betroffenen, ihr Leben wieder selbstständig und selbstbewusst in die Hand nehmen zu können.“

Zu Dank verpflichtet ist man vor allem den Mitarbeiterinnen des 24-Stunden Frauennotrufs, die Großartiges leisten. “Den Mitarbeiterinnen gebührt großer Dank für ihr Engagement und die Arbeit, die sie tagtäglich für die Frauen und Mädchen leisten, die sich an den 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien wenden”, sagt Nicole Berger-Krotsch (SPÖ) abschließend.

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