Aktuelle Umfrage zeigt, dass die Lebensqualität armutsbetroffener Kinder durch dien Coronakrise dramatisch sinkt; Kinderurlaube schaffen Abhilfe

Wien (OTS/SPW-K) Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Volkshilfe Österreich leiden armutsbetroffene Kinder besonders heftig unter der Coronakrise. Ihr zur Folge ist die Lebensqualität armutsbetroffener Kinder seit dem Sommer dramatisch gesunken. Doppelt so viele Eltern beurteilen die Lebensqualität ihrer Kinder mit einem „Nicht Genügend“ wie noch im vergangenen Sommer, so die Umfrage, jede/r fünfte Mutter oder Vater (21%) sieht die Lage der eigenen Kinder derzeit derart desaströs. SP-Gemeinderat und Präsident der Wiener Jugenderholung Marcus Gremel: „Diesem Negativtrend müssen wir entgegensteuern. ALLE Kinder haben nach diesem Jahr voller Entbehrungen, etwas Freude und Abwechslung verdient, egal, ob sie aus reichem oder armem Hause stammen.“ Und weiter: „Ein Jahr zuhause sitzen, auf Treffen mit Freundinnen und Freunden verzichten. Ein Jahr mit oftmals eingeschränktem Unterricht und fehlender Tagesstruktur. Ein Jahr mit Sorgen über Schulerfolg oder Ausbildungsplatz. Ein Jahr auf beengten Verhältnissen die Existenzsorgen der Eltern spürend. Das ist gerade für Heranwachsende eine Riesenbelastung“. Die Wiener Jugenderholung schafft hier zusammen mit der Stadt Wien Abhilfe: Mit den geförderten Kinderurlauben wird allen Wiener Kindern zwischen 7 und 14 Jahren zwei Wochen lang ein tolles Programm in ganz Österreich geboten.

Zwtl.: Zwei Wochen Urlaub von zwei Geschwisterkindern um nur 23 Euro

Die Urlaube sind stark gefördert und beginnen für Familien mit Monatsnettoeinkommen bis 1750 Euro bei 23 Euro pro Kind pro Urlaub für 2 Wochen. Darin sind Verpflegung, An- und Abreise sowie Betreuung und ein abwechslungsreiches Programm enthalten. Bei Geschwistern halbiert sich der Beitrag pro Kind sogar noch einmal, also 2 Kinder einer Familie fahren ebenfalls um 23 Euro mit, 3 Kinder um 34,50 Euro und 4 Kinder um 46 Euro. „Das ist ein Angebot, das sich sehen lassen kann, Vergleichbares sucht man vergebens!“, betont Gremel.
Natürlich erschwert Corona die Planbarkeit des Sommers, aber der Verein ist mit Präventionskonzepten gewappnet und 2020 konnten alle Sommerurlaube stattfinden. Sollte das heuer nicht möglich sein, bekommen die Eltern natürlich 100 % des Geldes zurück. Entstanden ist die Idee des Kinderurlaubes in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg als Erholungsaktion für Wiener Kinder.

Die Umfrage hat auch die Zufriedenheit der Eltern mit den Maßnahmen der Bundesregierung abgefragt, viele armutsbetroffene Familien fühlen sich hier nicht ausreichend informiert, so kennt die Hälfte der Befragten (49%) den Familienhärtefonds nicht, von den übrigen 50% findet etwa ein Drittel die Einmalzahlung aus dem Familienhärtefonds zu gering „Gerade weil sich armutsbetroffene Familien laut Umfrage von der Regierung so im Stich gelassen fühlen, ist es für die Wiener Jugenderholung umso wichtiger, diese Eltern zu erreichen und zu entlasten“, schließt Gremel.

Anmeldung unter: www.wijug.at

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Mag.a Lisa Miletich
Kommunikation
+43 1 664 885 40 884
lisa.miletich@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.