Türkise und Grüne in der Josefstadt müssen dringend auf ihre Parteivorsitzenden einwirken

Wien (OTS/SPW-K) Auf Initiative der SP-Abgeordneten haben Wiener Landtag und Gemeinderat sich bereits für die Aufnahme von 100 Kindern aus dem Lager Moria ausgesprochen. Auch die BezirksvorsteherInnen und -stellvertreterInnen der SPÖ stehen solidarisch dazu, Kinder aus den unerträglichen Zuständen zu holen und damit ihr Leben zu retten.

Dass dieses Thema aber auch die Parteien in den Bezirken angeht, erklärt Heinz Vettermann, SP-Gemeinderat: “Die türkise Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert und der Sprecher der Grünen, Fabisch, müssen dringend auf ihre Parteivorsitzenden einwirken, damit die Bundesregierung ihre zynische Haltung zur Aufnahme von Kindern in Not endlich aufgibt. Die Türkisen und Grünen in der Josefstadt verhalten sich so, als ob sie mit dem Thema nichts zu tun hätten. Dabei verfügt Mickel-Göpfert als stellvertretende Landesparteivorsitzende über beste Verbindungen zu Bundeskanzler Kurz und Finanzminister Blümel. Wer hier schweigt, stimmt ausdrücklich der herzlosen und menschenverachtenden Politik zu.”

“Die Menschen in Moria brauchen dringend Hilfe, insbesondere die Kinder, die jetzt unter freiem Himmel auf dem nackten Boden schlafen müssen. Wie herzlos kann man sein?”, fragt Stefanie Vasold, Klubvorsitzende der SP-Josefstadt, und ergänzt: “Auch wenn die Volkspartei gerne christlich-soziale Werte bemüht: sie hat sich schon längst von allen christlichen Werten verabschiedet. Auch die Grünen müssen sich als Regierungspartei fragen, warum sie diese Politik mittragen. Sie halten schöne Plakate in die Kamera und haben eine Privatmeinung, ziehen aber keine politischen Konsequenzen. Wir fordern von Grünen und Türkisen in der Josefstadt: klare Handlungen statt schöner Worte!”

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