MEGA-Bildungsstiftung vergibt insgesamt eine Million Euro zur Förderung von Wirtschaftskompetenz bei Kindern und Jugendlichen

Wien (OTS) Insgesamt acht Teams traten gestern, am Freitag, dem 9. Juli 2021, im Rahmen von „8 Ideen für eine Million – Die MEGA-Bildungsshow“ in ORF III Kultur und Information um die begehrte „Bildungsmillion“ an. Durch den Abend im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses führten Ö3-Moderator Andi Knoll und ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr. Für die musikalische Umrahmung sorgten u. a. der künftige ORF-„Dancing Stars“-Moderator Norbert Oberhauser sowie die ORF-Allstars-Band, die gemeinsam Lieder wie „Chöre“ von Mark Forster oder Doris Days „Que Sera, Sera“ anstimmten. Weiters vertreten war Kabarettist Gernot Kulis alias Bundesminister Heinz Spaßmann, der auch dem im Publikum anwesenden Bildungsminister Heinz Faßmann oftmals ein Lächeln entlockte.

Im Zentrum des erstmals von ORF III als TV-Show konzipierten Finales der MEGA-Bildungsmillion stand die Frage, wie Kindern und Jugendlichen Wirtschaftskompetenz und Unternehmergeist einfach vermittelt werden können. Die Ideen der acht Finalteams, die zuvor aus 137 Einreichungen durch eine Fachjury ermittelt wurden, zeugen von hoher Kreativität und Vielseitigkeit: Von eigenen Firmengründungen inklusive Startkapital über eine interaktive Online-Plattform mit Wissenswertem über Wirtschaft, Finanzen und Beruf bis hin zum Reparaturgeschäft, in dem sich Kinder gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren nachhaltiges Unternehmertum aneignen. Drei Teams setzten sich schließlich durch und wurden von der vierköpfigen Jury, bestehend aus Bankmanager Andreas Treichl, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung Mariella Schurz, Beirat der MEGA-Bildungsstiftung Matthias Strolz und Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek sowie vom Publikum mit insgesamt 6.000 abgegebenen Stimmen im Online-Voting als Sieger gekürt: Milica Markovic und Ewald Hötzl für ihre Initiative „JA Austria“ (Junior Achievement Austria), Rosa Bergmann und Patil Ghazigian für „Vienna Hobby Lobby“ und Tarik Mete, der das Programm „Yelp“ (Young Entrepreneur Leadership Program) repräsentierte. Die drei Gewinner-Ideen wurden mit jeweils 200.000 Euro prämiert – aber auch die anderen fünf Finalistinnen und Finalisten gingen nicht leer aus und erhielten jeweils eine Förderung über 50.000 Euro. Mit weiteren 150.000 Euro werden die Projekte im Rahmen der MEGA-Academy im Wachstum unterstützt.

Die drei Sieger-Initiativen im Detail:

„Ja Austria – Learning by Doing”: Unternehmertum selbst praktiziert:
Mit Hilfe des Vereins „Junior Achievement Austria“ haben Schüler/innen die Möglichkeit, ein Unternehmen mit einem Startkapital von 800 Euro zu gründen und damit ein Jahr lang Praxiserfahrungen zu sammeln. Im Team entwickeln sie eine Geschäftsidee. Sie produzieren und vermarkten ihre Produkte oder bieten Dienstleistungen selbst auf echten Märkten an. Begleitet werden sie von Lehr- und Fachkräften aus der Wirtschaft. So können die Jugendlichen Eigeninitiative entwickeln, übernehmen Verantwortung für ihr wirtschaftliches und finanzielles Handeln und denken ganz selbstverständlich unternehmerisch. Mehr Informationen unter: https://www.junior.cc/

„Youth Leader-Program – Mit der ‚Vienna Hobby Lobby‘“:
Die „Vienna Hobby Lobby“ arbeitet seit 2019 mit Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien und soll diese unterstützen, sich Führungsqualitäten sowie branchenspezifische Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt anzueignen. Konzipiert ist das „Youth Leaders“-Programm als Projekt für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren, das auf drei Säulen beruht: soziale Kompetenzen aneigenen, Verantwortung übernehmen und Vorbildwirkung leben. Damit können Jugendliche, die sonst wenig Arbeitserfahrung sammeln würden, Selbstständigkeit lernen. Ehemalige Teilnehmer/innen des Programms können sich danach selbst zu Co-Kursleiterinnen und -leitern ausbilden lassen und ihre Erfahrungen weitergeben. Mehr Informationen unter:
https://www.viennahobbylobby.com/

„Yelp – Hilft zu lernen. Lernt zu helfen.“:
Studierende des Fachs „Soziale Arbeit“ auf der FH Salzburg geben Kindern und Jugendlichen ihr Wissen über den Umgang mit Geld und ihr Handeln im wirtschaftlichen Alltag weiter. Das Projekt soll auch weniger privilegierten Jugendlichen Wirtschaftskompetenz vermitteln. Die Studierenden werden dafür in eigens konzipierten Lehrveranstaltungen geschult. Die Absolventinnen und Absolventen fungieren nach ihrer Ausbildung als Sprachrohr zu den Kindern und Jugendlichen. „Yelp“ möchte durch die Initiative dem Problem entgegentreten, dass bereits existierende Angebote, wirtschaftliches Know-how zu erweitern oder sich anzueignen, oft nur das Publikum erreichen, das sowieso weiß, wo es sich seine Informationen holen muss. In einer Kooperation zwischen der FH Salzburg, dem FH Startup Center, dem „Lernprofi“-Bildungszentrum und lokalen Schulen werden die einzelnen Kräfte hierfür gebündelt. Mehr Informationen unter:
https://www.fh-salzburg.ac.at/

Informationen zu den weiteren Final-Projekten sind unter
https://www.megabildung.at/portfolio/?project_type=wirtschaftskompete
nz abrufbar.

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