Kärntner Händler stoßen nicht nur finanziell an ihre Grenzen, sondern sind davon überzeugt, dass jede weitere Verschiebung der Wiederöffnung für Schaden in den Regionen sorgt.

Klagenfurt (OTS) „Meine Kolleginnen und Kollegen stehen in den Startlöchern und sind bereit, alles zu tun, um ein sicheres Einkaufen zu ermöglichen. Jedoch wurden die Betriebe schon zu oft mit dem Ende des Lockdown vertröstet und langsam endet nicht nur ihre Geduld, sondern auch die finanzielle Reserve. Sie brauchen endlich eine Perspektive und Planungssicherheit”, sagt Raimund Haberl, Spartenobmann Handel in der Wirtschaftskammer Kärnten. „Und diese Perspektive muss ein verlässlicher Öffnungsplan mit Starttermin 8. Februar sein”, fordert der Handelssprecher.

Grund für das Drängen auf die Wiederöffnung ist vor allem die Liquiditätssituation der Kärntner Handelsbetriebe: „Sehr viele Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Jede weitere Lockdown-Woche – und somit Handlungsunfähigkeit unserer Betriebe -verschlimmert die Liquiditätssituation”, warnt Haberl. Die Folgeschäden, die dabei verursacht werden, seien teilweise irreparabel und daher sei es nötig, so rasch wie möglich gesicherte Öffnungsschritte zu setzen.

Die Kärntner Betriebe haben Vorbereitungen getroffen, um ein sicheres Aufsperren und Einkaufen zu gewährleisten. Die neuen Teststrategien und das Tragen von FFP2-Masken sorgen für Schutz vor Ansteckungen für Mitarbeiter und Kunden. „Das Einkaufen im Kärntner Handel war und wird auch weiterhin sicher sein. Sämtliche Statistiken bestätigen, dass die Ansteckungen vorrangig in der Familie und Freizeit erfolgen, aber nicht bei unseren Branchenkolleginnen und -kollegen. Der Kärntner Handel kämpft weiterhin um Öffnung am 8. Februar”, so Haberl.

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