Wien (OTS/SK) „Je konkreter die Frage desto schwammiger Anschober“, fasst SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher die heutige Pressekonferenz des Gesundheitsministers zusammen, „das Anschober-Prinzip setzt sich also fort“. „Anschober betont zwar selbst, dass die aktuelle Situation kein Naturgesetz ist und dass man dagegen etwas tun kann. Scheinbar meint er damit aber alle außer sich selbst. Ob flächendeckender Schutz von Risikogruppen, funktionierendes Contact Tracing oder die überfällige Impfstrategie – konkrete Vorgaben bleibt Anschober wie so oft schuldig.“ ****

„Während Deutschland und andere Länder längst eine klare Impfstrategie unter breiter interdisziplinärer Einbeziehung von Expertinnen und Experten veröffentlicht haben und in Österreich SPÖ-Vorsitzende Dr.in Pamela Rendi-Wagner auch bereits klare Eckpunkte einer solchen vorgestellt hat, agiert Anschober auch in dieser Frage weiterhin planlos“, kritisiert Kucher.

„Die SPÖ hat ihren 7-Punkte-Plan auf den Tisch gelegt. Wir stellen diesen auch gerne zur Verfügung“, bietet Kucher an und warnt, dass man sich schon heute, auf den Tag X, an dem ein Impfstoff in Österreich verfügbar ist, vorbereiten müsse. Der SPÖ-Plan rüstet Österreich von der Ankunft der Impfung bis zur Injektion, vom Aufbau der Logistik, der Finanzierung und der Einrichtung von Impfstationen, einer Priorisierung von Personengruppen, die die Impfungen am dringendsten brauchen, einer Informationskampagne, der Vorbereitung eines digitalen und telefonischen Anmeldesystems, der Dokumentation über den elektronischen Impfpass und der Anstellung eines wissenschaftlichen Monitorings der größten Impfaktion in Österreichs Geschichte. (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.