Kranzniederlegung zu Ehren der ersten österreichischen Frauenministerin und Ehrenvorsitzenden der SPÖ-Frauen

Wien (OTS/SK) Am 10. Todestag von Johanna Dohnal erinnerten die SPÖ-Frauen bei einer Kranzniederlegung am Zentralfriedhof an die Errungenschaften der ersten österreichischen Frauenministerin und Ikone der Frauenpolitik. Mit dabei waren unter anderem SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner, SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende Marina Hanke, Wiener Frauenstadträtin Kathrin Gaál, Nationalrätin Katharina Kucharowits, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner, Wiener Landesfrauensekretärin Nicole Berger-Krotsch, ÖGB Bundesfrauenvorsitzende Korinna Schumann, Vorsitzende des Frauenrings Klaudia Frieben, Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Simmering Thomas Steinhart, VertreterInnen von Jugendorganisationen sowie ehemalige MitarbeiterInnen und WeggefährtInnen von Johanna Dohnal wie Irmtraut Karlsson und Elisabeth Rosenmayr. ****

„Johanna Dohnal hat als Staatssekretärin und Frauenministerin die Geschicke dieses Landes wesentlich mitbestimmt und zahlreiche Errungenschaften für die Frauen erkämpft“, sagte SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Auf den Schultern dieser Riesin können wir nach vorne schauen. Johanna war es immer sehr wichtig, Politik gemeinsam mit den Frauen zu machen. Auf ihren Errungenschaften bauen wir auf“, so Heinisch-Hosek. „Sie hat den Weg bereitet, auf dem wir in der Sozialdemokratie heute gehen“, sagte SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner. „Die Welt vor Johanna Dohnal war eine andere. Frauen hatten wenige Rechte und mussten ihre Ehemänner um Erlaubnis fragen, wenn sie berufstätig sein wollten. Vergewaltigung in der Ehe war noch nicht strafbar“, erinnert die SPÖ-Vorsitzende. Die Meilensteine, die Johanna Dohnal als Staatssekretärin und später als erste österreichische Frauenministerin erkämpfte, sind zahlreich. So wurde unter anderem die automatische Amtsvormundschaft für uneheliche Kinder beseitigt. Das Gleichbehandlungsgesetz schuf einen Schutz vor Diskriminierung und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Das Gewaltschutzgesetz, das Johanna Dohnal mit auf den Weg gebracht hat, wurde zu einem der modernsten in Europa. „Johanna Dohnal hat gegen viele Widerstände gekämpft. Wir bewundern ihren Mut, mit dem sie sich gegen Ungerechtigkeiten gestellt hat“, so Rendi-Wagner.

Fotos der Kranzniederlegung finden sie hier:
https://tinyurl.com/w7vn4cy (Schluss) lp/mp

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