SPÖ Hietzing fordert für den Bezirk ein Gesamtmobilitätskonzept

Wien (OTS/SPW) Der Ruf nach einer Parkraumbewirtschaftung aufgrund der Parkplatznot ist in den letzten Monaten nochmals gestiegen. Knapp zwei Drittel der täglich rund 300.000 Pendler*innen kommen mit dem PKW nach Wien. Sie nutzen die Möglichkeit, ihr Auto kostenlos in den Parkpickerl-freien Bezirken abzustellen. Besonders im nördlichen Teil Hietzings leiden die Menschen unter der prekären Parkplatzsituation. „Hietzing darf nicht der Gratisparkplatz für Wien bleiben. Speziell entlang der U4, in Alt-Hietzing und im Bereich Schönbrunn benötigt es eine Lösung im Sinne der Bürger*innen“, stellt der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, Gerhard Schmid am Mittwoch fest.****

„Durch die Ankündigung, in Liesing eine Parkraumbewirtschaftung einführen zu wollen, steigt natürlich auch der Druck auf Hietzing. Seit Jahren fordert die SPÖ Hietzing eine Lösung, für die überparkten Gebiete. Jetzt wurde in enger Abstimmung mit Stadträtin Ulli Sima eine Lösung für ganz Wien gefunden. Einheitlich, für ganz Wien geltend und somit klar verständlich wird die Lösung sein, hört man aus dem Rathaus nach der heutigen Pressekonferenz von Stadträtin Sima. Damit steht eine jahrlange Forderung der SPÖ Hietzing kurz vor der Umsetzung. Und ich bedanke mich bei Stadträtin Sima für den guten Dialog!“, betont der Klubobmann der SPÖ Hietzing, Marcel Höckner. Zustimmung komme auch von allen andern Bezirksvorstehern ohne Parkpickerl, allerding nicht von der ÖVP-Bezirksvorsteherin in Hietzing. „Schade, dass sich sie sich nicht dazu durchringen konnte, trotz Einladung, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten“, so Höckner.

ÖVP-Bezirksvorsteherin Silke Kobald ist aufgefordert, bei den kommenden Infrastrukturprojekten im Bezirk mit der Stadt und den anderen Parteien konstruktiv zusammenzuarbeiten. „Denn für die SPÖ Hietzing ist das Parkpickerl ein erster Schritt zur Umsetzung eines Gesamtmobilitätskonzept für den Bezirk. Es geht uns um den Ausbau und die Verdichtung des öffentlichen Verkehrs, den Ausbau des Radwegenetzes, die Einführung einer Tourismuszone um Schönbrunn und vieles mehr“, so Höckner.

Für den stellvertretenden Hietzinger Bezirksvorsteher Matthias Friedrich ist jedenfalls klar, dass eine kluge Parkraumbewirtschaftung massive Erleichterungen und mehr freie Parkplätze für die Hietzinger*innen bringen wird: Evident ist eine Reduktion der Auslastung der Parkplätze von bis zu 30 % und vor allem ein massiver Rückgang von Autos mit Nicht-Wiener Kennzeichen. Das Falschparken nahm nach Einführung des Parkpickerls ab – um über zwei Drittel, was wiederum den Verkehrsfluss erhöht und auch die Öffis deutlich weniger behindert. Die Zeit zur Parkplatzsuche nimmt damit enorm ab. In Bezirken mit Parkpickerl gingen die Autofahrten merkbar zurück. Alleine im Westen wurden rund 8.000 PKW-Fahrten pro Werktag weniger verzeichnet. Die Akzeptanz der Parkraumbewirtschaftung stieg in allen Bezirken nach der Einführung enorm. Mit den Einnahmen wird der weitere Ausbau der Öffis in der Klimamusterstadt finanziert. „Weniger Verkehr, weniger Lärm, mehr Verkehrssicherheit und mehr Klimaschutz: Das Parkpickerl ist ein zentraler Beitrag zu Wiens hoher Lebensqualität“, unterstreicht Friedrich.

Überzeugt zeigen sich die drei Hietzinger Sozialdemokraten auch davon, dass in den nächsten Wochen eine Lösung für die Wochenenden im Bereich von Schloss Schönbrunn und dem Lainzer Tiergarten gelingen wird. (Schluss)

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