Seit Beginn der Pandemie hinkt Österreich hinterher – planlos, konzeptlos und überfordert

Wien (OTS/SK) Scharfe Kritik an der misslungenen Corona-Politik der Regierung übt die SPÖ-Fraktionsführerin im kleinen Untersuchungsausschuss zu den Corona-Beschaffungen, Karin Greiner, bei ihrer heutigen Rede im Nationalrat anlässlich der Dringlichen Anfrage an Gesundheitsminister Anschober: „Seit Beginn der Pandemie hinkt Österreich planlos, konzeptlos und überfordert hinterher. Die gesamte Bundesregierung hat hierbei versagt, aber wo ist der Bundeskanzler? Er erklärt das Impfen zur Chefsache und dann soll ein Mitarbeiter schuld daran sein, nicht mehr Geld ausgegeben zu haben als ihm der Finanzminister zur Verfügung gestellt hat!“ ****

Auch in Richtung des Gesundheitsministers fand die SPÖ-Abgeordnete klare Worte: „Ihre Tafeln nützen niemandem etwas, solange Menschen sehnsüchtig darauf warten müssen, dass der Stich im Oberarm endlich ankommt.“ Für Greiner stellt sich ein klares Bild dar: „Der Kostendeckel von 200 Millionen Euro, auf den der Finanzminister insistiert hat, führte zum Impf-Desaster in Österreich. Sich dabei an einem Mitarbeiter abzuputzen, ist eines Bundeskanzlers unwürdig“. Sie erinnert daran, dass die Impfstoffbeschaffung neun Mal Thema im Ministerrat war, dort Bundeskanzler, Finanzminister und Gesundheitsminister alle am Tisch saßen und es scheinbar niemand für nötig befunden hat, anzusprechen, dass hier an der falschen Stelle gespart wird. (Schluss) sc

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