Der Ausfall der Förderungen des FWF ist eine Hiobsbotschaft für die nationale Forschungslandschaft

Wien (OTS/SK) Heute ist bekannt geworden, dass aufgrund des Ausfalls der Nationalstiftung die Forschungsprogramme “Zukunftskollegs”, “doc.funds” und “#ConnectingMinds” des Wissenschaftsfonds FWF gestoppt werden. Zudem müssen weitere Programme reduziert werden. Für SPÖ-Forschungssprecherin Sonja Hammerschmid ist dies unentschuldbar: „Seit über sechs Monaten weisen wir und Forschungsinstitutionen darauf hin, dass die Nationalstiftung ausläuft und nachdotiert werden muss. Sechs Monate hätte Minister Faßmann Zeit gehabt, um sich darum zu kümmern. Über Monate hat er versprochen dies zu tun. Nichts ist passiert. Er lässt die nationale Forschungsförderung einfach aushungern“, kritisiert Hammerschmid. ****

„Es ist fast zynisch, dass genau in jenem Jahr, in dem wir mehr denn je sehen, wie wichtig Forschung für uns alle ist, die Mittel gekürzt werden“, so Hammerschmid. „Ohne Forschung gibt es keine Corona-Impfung oder Modellrechnungen zur Pandemieentwicklung.“ Mit dem Stopp der Förderprogramme wird der Forschungsstandort Österreich zunehmend geschwächt. Diese zielten vor allem auf NachwuchswissenschaftlerInnen ab, für die Österreich als Forschungsstandort somit unattraktiver wird. „Statt 180 Millionen Euro in die Eigen-PR zu investieren, wäre die Regierung gut beraten, wirkliche Zukunftsinvestitionen zu tätigen und unsere jungen WissenschaftlerInnen zu unterstützen. Aber das scheint keine Priorität zu sein,“ schließt Hammerschmid. (Schluss) sc/ar

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