1,5-Grad-Ziel noch erreichbar – dafür braucht es den Green New Deal für Österreich!

Wien (OTS/SK) „Die Berichte der Klimaforscherin Friederike Otto im Journal zu Gast sind erschreckend. Hitzewellen sollen durch die Klimakrise 10- bis 1000-mal wahrscheinlicher werden! Auch die Zunahme von Dürre und Starkregenereignisse können klar der Klimakrise zugeordnet werden“, so die Umweltschutzsprecherin der SPÖ, Julia Herr. „Umso alarmierender ist jedoch, dass die Bundesregierung säumig bleibt! Ankündigungen zur Klimaneutralität in Pressekonferenzen sparen noch kein CO2 ein. Sie sorgen für schöne Schlagzeilen, aber es gibt noch nicht einmal gesetzliche Klimaziele für das aktuelle Jahr 2021!“, kritisiert die Abgeordnete scharf. „Es reicht auch nicht, an kleinen Schrauben zu drehen. Die Klimaforscherin Friederike Otto hat ein bedeutendes Ergebnis des IPCC-Berichts betont: Es ist noch nicht zu spät. Wir können das 1,5-Grad-Ziel noch erreichen. Das schaffen wir aber nur durch große, gesamtgesellschaftliche Anstrengungen und strukturelle Veränderungen. Wir brauchen schnell ein neues Klimaschutzgesetz, das einen konkreten und umfassenden Plan vorlegt, wie wir unsere Klimaziele bis 2040 erreichen wollen“, drängt Herr.

„Für diesen Plan müssen zwei Prinzipien klar sein: Wir müssen jetzt mutig in die Zukunft investieren und dürfen niemanden zurücklassen! Wir fordern einen Investitionsfonds in Höhe von 20 Milliarden Euro, durch den der Umbau hin zu einer klimaneutralen Produktion ermöglicht werden soll. Klimaschäden kosten uns bereits jetzt jährlich zwei Milliarden Euro. Hinzu kämen neun Milliarden Euro an Strafzahlungen. Dieses Geld zu investieren statt Schäden zu kompensieren ist gesunder Menschenverstand!“, erklärt Herr. „Für uns ist auch klar: Niemand soll sich um sein Einkommen fürchten müssen. Ein Plan für den Kampf gegen die Klimakrise muss ein Green New Deal sein, der gute und sichere Arbeit mit nachhaltigem Wirtschaften verbindet! Eine Beschäftigungsgarantie muss dafür sorgen, dass niemand aufgrund von Klimaschutzmaßnahmen arbeitslos wird.“, fordert die Umweltschutzsprecherin der SPÖ.

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