ÖVP und Grüne bringen kein Klimagesetz zustande

Wien (OTS/SK) SPÖ-Umwelt- und Klimasprecherin Julia Herr fordert im Lichte des Klimastatusberichts 2020 endlich eine Formulierung von gesetzlichen Klimazielen für 2021 und darüber hinaus. Das bisher geltende Klimaschutzgesetz ist mit Ende 2020 ersatzlos ausgelaufen. „Der Klimastatusbericht zeigt mit bedrückender Deutlichkeit, wie dringend wir handeln müssen, jedoch gibt es noch immer kein neues Klimagesetz, keine Klimaziele“, kritisiert Herr, die mit der Website www.wartenaufklimaziele.at auf das Problem aufmerksam macht. „Seit gestern, dem 11.04., ist Österreich 100 Tage ohne gesetzliche Klimaziele“, betont die Abgeordete. ****

„Mittlerweile muss allen klar sein, dass die Klimakrise nichts Abstraktes ist, sondern zu mehr Waldbränden, schlechteren Ernten, also direkten existenziellen Nöten führt. Gerade die Land- und Forstwirtschaft wird von den veränderten Bedingungen hart getroffen. Wir können es uns nicht leisten weiter untätig zu sein“, weist die Umweltsprecherin auf die realen Bedrohungen hin. Im vergangenen Jahr brannten in fast allen Bundesländern Wälder, am Neusiedlersee brannten 700 Hektar Schilf.

„Trotz der Dringlichkeit kriegen ÖVP und Grüne kein Klimagesetz zustande, während uns erzählt wird, dass wir bis 2040 Klimaneutralität erreichen sollen. Dazu bräuchten wir einen klaren Fahrplan und Maßnahmen, beides gibt es ohne Gesetz nicht. Wir müssen die Klimakrise endlich bekämpfen – entschlossen und sozial gerecht“, schließt Herr. (Schluss) sd/up

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