Tourismusbetriebe brauchen brauchen endlich Gewissheit und Planungssicherheit

Wien (OTS/SK) Die mehr als mangelhafte Unterstützung für die krisengebeutelten Tourismusbetriebe kritisiert der SPÖ-Sportsprecher Maximilian Köllner in seiner heutigen Rede im Nationalrat. Köllner, der auch Mitglied im Tourismusausschuss ist, liegen vor allem die vielen kleinen Privatzimmervermieter am Herzen: „Ich komme aus dem Burgenland. Auch bei uns – und nicht nur in Tirol – ist der Tourismus wichtig. Zentrale Stütze sind die vielen kleinen Privatzimmervermieter, die 2/3 aller Beherbergungsbetriebe stellen. Sie leisten – wie die Hotels – einen wesentlichen Beitrag für die Tourismusregionen. Aber die Regierung lässt diese Branche völlig im Stich. Das wird leider nachhaltige negative Folgen für den Tourismus in Österreich haben“, kritisiert Köllner. ****

Die SPÖ, so Köllner weiter, habe nach dem burgenländischen Vorbild des Bonustickets einen Vorschlag geliefert, wie der Tourismusmotor in Österreich angekurbelt werden könnte. „Das Burgenland Bonus-Ticket ist ein Erfolgsmodell. Lockdown-bedingte Einbußen konnten dadurch stark kompensiert werden.

Dieses erfolgreiche Investitionsmodell wäre für ganz Österreich gut. Aber die Regierung ignoriert unsere Vorschläge“, ist Köllner verärgert und erläutert weiter: „Die Regierung hört aber nicht nur auf uns als Opposition nicht, sondern redet auch nicht mit den Betroffenen. Denn eine Branche, für die Kurz, Kocher, Köstinger und Co anscheinend überhaupt kein Ohrwaschl rühren, ist die Reisebranche. Diese braucht aber besondere Unterstützung, weil sie wie kaum eine andere von den Reiseverboten- und Einschränkungen getroffen wurde.“

Köllner hingegen ist laufend mit Reisebüros und Reise-Veranstaltern in ganz Österreich in Kontakt, „und ich bin erschüttert, was mir da berichtet wird. Keine Umsätze, aber vom versprochenen Fixkostenzuschuss 2 dennoch nach wie vor keine Spur. Wann können die Betroffenen endlich mit den Hilfsgeldern rechnen? Oder wollen Sie zuschauen, wie nach und nach Reisebüros in den Ruin schlittern und Tausende arbeitslos werden? Die Reisebranche braucht endlich Gewissheit und Planungssicherheit! Das sind Sie Ihnen schuldig, Frau Ministerin Köstinger!“, so der abschließende Appell des SPÖ-Abgeordneten an das zuständige Regierungsmitglied. (Schluss) up/mp

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