Türkise Verantwortungsflucht im Bundeskanzleramt

Wien (OTS/SK) SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher kritisiert heute, Montag, Bundeskanzler Sebastian Kurz heftig für seine Rolle bei der stockenden Impfquote in Österreich: „Das Bundeskanzleramt hat Mitte Juli dem Roten Kreuz die Infokampagne ‚Österreich impft‘ entrissen. Seitdem passiert hier gar nichts mehr, wahrscheinlich, weil Kurz die Pandemie schon einmal zu oft für beendet erklärt hat und mittlerweile selbst an seine Propaganda glaubt.“ ****

Für Kucher ist das Verantwortungsflucht in Reinform: „Wo bleibt jetzt die Infokampagne? Man kann über die Verantwortungslosigkeit des Kanzlers nur staunen. Obwohl das Bundeskanzleramt mit einem exorbitanten Werbebudget ausgestattet wurde, ist ihm eine Impfkampagne anscheinend nicht ‚sexy‘ genug für den Verkauf. Die persönliche Inszenierung ist Kurz wieder einmal wichtiger als wirkungsvolles Krisenmanagement.“

„Österreich fällt im europäischen Vergleich immer weiter zurück. Während einige Länder schon die kritische 80-Prozent-Hürde geknackt haben, sind wir noch nicht einmal bei 70 Prozent angelangt. Das ist inakzeptabel, die Impfung ist der Garant für Schutz vor Infektion und schwerem Verlauf. Nur mit einer hohen Impfrate können wir die Pandemie wirklich stoppen“, sagt Kucher abschließend. (Schluss) sd/ls

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